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Weniger gefährliche Abfälle in Baden-Württemberg

Im vergangenen Jahr sind in Baden-Württemberg über 1,76 Millionen Tonnen gefährliche Abfälle direkt bei den Erzeugern angefallen. Das geht aus dem aktuellen „Zahlenreport 2009“ der Sonderabfallagentur (SAA) Baden-Württemberg hervor. Dabei machten mit 53 Prozent (845.796 Tonnen) die Bau- und Abbruchabfälle den größten Teil aus. Gegenüber 2008 sei hier ein relativ geringer Rückgang um 4 Prozent zu verzeichnen.
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Den Rückgang der Bau- und Abbruchabfälle führt die SAA auf ein deutlich geringeres Aufkommen an Boden, Gleisschotter und Bauschutt zurück. Die Menge an typisch produktionsspezifischen Abfällen (677.438 Tonnen) ist dem Report zufolge gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent gesunken. Zu dieser Reduzierung hätte im Wesentlichen ein Mengenminus der Bearbeitungsemulsionen aus der Oberflächenbearbeitung von Metallen und Salzschlacken aus der thermischen Aluminium-Metallurgie beigetragen.

Die meisten Abfälle, die 2009 grenzüberschreitend verbracht wurden, waren laut SAA-Angaben nicht gefährliche Abfälle. Für das vergangene Jahr hat die SAA einen starken Anstieg der Importströme registriert. Bei den Exportmengen hingegen sei eine fallende Tendenz festgestellt worden. Die nach Baden-Württemberg eingeführte Menge lag demnach bei 504.675 Tonnen, die zur Entsorgung ausgeführte Müllmenge habe 315.437 Tonnen betragen. Die Importe kamen hauptsächlich aus Österreich, der Schweiz und Italien, berichtet die Sonderabfallagentur.

Die Gesamtsumme der gefährlichen Abfälle beinhalte das Ergebnis der Auswertung der Begleitdokumente (Primäraufkommen: 1,59 Millionen Tonnen) und der SAA vorgelegten sonstigen Mengennachweise bei einer Freistellung vom Nachweisverfahren (100.544 Tonnen). Der dritte Bestandteil des Gesamtaufkommens sei der vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg ermittelte Wert für die betriebliche Eigenentsorgung (66.460 Tonnen).

Quelle: SAA, mku

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