SCHLAGWORTE: Abfallbilanz

Brandenburger sammeln mehr Wertstoffe

| Die Menge an getrennt gesammelten Wertstoffen ist in Brandenburg im vergangenen Jahr gestiegen. Wie aus der aktuellen Abfallbilanz des Bundeslandes hervorgeht, ist die Menge an Pappe, Papier, Bioabfall und Elektroaltgeräten um 7,2 Prozent gegenüber 2008 angewachsen.

Kreis Lippe verwertet 75 Prozent der Abfälle

| Im vergangenen Jahr sind im Landkreis Lippe rund 143.600 Tonnen Abfall angefallen. Von der gesamten Müllmenge wurden 75 Prozent einer Verwertung zugeführt. Das geht aus den Abfalldaten für 2009 hervor, die der Kreis Lippe vorgestellt hat.

Abfallbilanz Dresden: Mehr Restabfall gesammelt

| In Dresden wurden 2009 weniger Wertstoffe aber mehr Restabfall gesammelt. Das geht aus der Abfallbilanz hervor, die die Landeshauptstadt gestern vorgestellt hat. Insgesamt 44.045 Tonnen Wertstoffe wurden 2009 gesammelt, das sind 3.409 Tonnen weniger als 2008. Bei den Restabfällen sei die Restabfallmenge aus Haushalten gegenüber 2008 um 1.735 Tonnen auf 74.421 Tonnen gestiegen.

Niederösterreicher sammeln mehr Altstoffe

| Wie Abfallvermeidung in der neuen Europäischen Abfallrahmenrichtlinie konkretisiert ist und welche Auswirkungen in der Praxis zu erwarten sind, war eines der Themen der Niederösterreichischen Abfallwirtschaftstagung in St. Pölten. Zudem wurde auch der des NÖ Abfallwirtschaftsberichtes für 2009 vorgestellt. Im Vergleich zum Vorjahr konnten demzufolge 4,4 Prozent mehr Altstoffe gesammelt werden.

Bayern hat vier Fünftel der Abfälle wiederverwertet

| In bayerischen Abfallentsorgungsanlagen wurden 2008 über 52 Millionen Tonnen Abfälle eingesetzt. Den größten Anteil am Gesamtaufkommen hatten nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung die Bau- und Abbruchabfälle. Ähnlich stark ins Gewicht fielen die Siedlungsabfälle mit einem Anteil. Gut vier Fünftel des Mülls wurden demnach wiederverwertet.

Münsteraner steigern Verwertungsquote auf 83,1 Prozent

| Im Jahr 2009 fielen in Münster 195.414 Tonnen Siedlungsabfälle an. Das geht aus der Abfallbilanz der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) hervor. Das waren zwar 20.000 Tonnen mehr als 2008, dennoch sei die Verwertungsquote auf 83,1 Prozent gestiegen, erklärte Mario Beutel, Betriebsbeauftragter für Abfall bei den AWM, bei der Vorstellung der Abfallbilanz.

Thüringer Umweltministerium stellt Abfallbilanz für 2008 vor

| Das Siedlungsabfallaufkommen ist in Thüringen im Jahr 2008 gesunken. Wie Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz bei der Vorstellung der Abfallbilanz 2008 bekannt gab, ist das Aufkommen an festen Siedlungsabfällen um 6 Prozent gegenüber 2007 zurückgegangen. Erstmalig wird in der Abfallbilanz auch über die energetische Nutzung von Restabfällen berichtet.

Weniger Restmüll in Freiburg

| Ein moderater Anstieg, aber immerhin: Die Stadt Freiburg hat im vergangenen Jahr ihre Recyclingquote um 1 Prozentpunkt auf nunmehr 68 Prozent gesteigert. Insgesamt wurden 58.063 Tonnen Wertstoffe oder durchschnittlich 265 Kilogramm pro Einwohner in den Rohstoffkreislauf zurückgeführt.

Immer weniger Müll in Sachsen

| Die Sachsen produzieren immer weniger Abfall. Das geht aus der Siedlungsabfallbilanz 2007 vor, die der sächsische Umwelt- und Landwirtschaftsminister Frank Kupfer vorgestellt hat. Jeder Einwohner entsorge demnach vier Kilogramm Abfall weniger als 2006.

RSAG steigert Recyclingquote

| Die Rhein-Sieg-Abfallwirtschaftsgesellschaft (RSAG) hat im vergangenen Jahr eine Recyclingquote von 70 Prozent erreicht. Das geht aus der Abfallbilanz 2007 hervor.

In Niedersachsen bleibt Abfallmenge konstant

| In Niedersachsen sind 2006 insgesamt 4,93 Millionen Tonnen Abfall angefallen. Laut der aktuellen Abfallbilanz des niedersächsischen Umweltministeriums bedeutet dies einen minimalen Anstieg um ein Prozent gegenüber dem Vorjahr (4,89 Millionen Tonnen).

Thüringen treibt Deponie-Rekultivierung voran

| Die Umsetzung des seit 2005 geltenden Deponierungsverbots für unbehandelte Siedlungsabfälle zeigt Wirkung: Thüringen hat bisher auf 58 Deponien etwa 225 Hektar abgedichtet und rekultiviert worden. "Der Wandel der Entsorgungsstrukturen wurde in Thüringen im Jahr 2006 erfolgreich realisiert", sagte Umweltstaatssekretär Stefan Baldus. Auch die Behandlungskpazitäten für Restmüll wurden ausgebaut, sodass jetzt nicht mehr zwischengelagert werden muss.

NRW: Abfallbilanz 2006 liegt vor

| In Nordrhein-Westfalen (NRW) werden mehr als 97 Prozent der Restabfälle aus Siedlungsabfall in Hausmüllverbrennungsanlagen entsorgt. Etwa drei Prozent der Restabfälle werden nach vorheriger mechanisch-biologischer Vorbehandlung deponiert. Dies geht aus der Abfallbilanz für das Jahr 2006 hervor, die das nordrhein-westfälische Umweltministerium am 3. Dezember bekanntgab.
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