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Stahl

  • Die Metallbörse London Metal Exchange (LME) erwägt weiterhin die Einführung eines
    Stahl-Terminkontrakts für den nord- und südamerikanischen Markt. Allerdings ist mit einem Start des Futures nicht im Jahr 2009 zu rechnen, erklärte der Chief Executive Officer der LME, Martin Abbott.

  • Der australische Finanzdienstleister Macquarie Research hat seine Prognosen für die Kupfer-, Aluminium-, Zink- und Bleipreise Mitte Januar gesenkt. Begründet wurde die Prognose mit einem „außergewöhnlich schwachen“ kurzfristigen ökonomischen Ausblick.

  • Die globale Nachfrage nach Kupfer wird sich vor dem Jahr 2011 kaum erholen, sagen Analysten von Credit Suisse voraus. Hauptursache hierfür sei die schwache wirtschaftliche Prognose vieler Länder weltweit, sowie die spürbare Verlangsamung beim Konsum Chinas.

  • Mit einer 90,9-prozentigen Recycling-Rate ist im Jahr 2007 die Rekordquote des Jahres 2006 für Verpackungsstahl erneut übertroffen worden. Die Firma Rasselstein, Deutschlands einziger Hersteller von Verpackungsstahl, erfüllt damit ihre Produktverantwortung weit über die gesetzliche Vorgabe von 70 Prozent hinaus. Bei Verkaufsverpackungen aus Weißblech von privaten Endverbrauchern ist der Verwertungsanteil sogar auf 92,5 Prozent gestiegen, teilte das Unternehmen mit.

  • Cronimet Estonia und die Eesti Metall sind am 22. Dezember zu Cronimet Eesti Metall zusammengeführt worden. Bereits im November 2007 hatte die Cronimet-Gruppe einen Großteil des Geschäftsbetriebs der ACI Estonia in Paldiski erworben und die Cronimet Estonia gegründet.

  • Die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) begrüßt die gestrige Entscheidung der Bundesregierung für eine Verschrottungsprämie. Die Regierung sieht laut BDSV eine Umweltprämie vor, wenn ein mindestens 9 Jahre altes Altfahrzeug, das für mindestens ein Jahr auf den Halter zugelassen war, verschrottet und gleichzeitig ein umweltfreundlicher Neu- oder Jahreswagen gekauft und zugelassen wird.

  • Die Automobilhersteller haben ihre Produktion zurückgefahren. Einige Konzerne wie Opel setzen auf Kurzarbeit, um die Wirtschaftsflaute zu überstehen. Vom Auftragsrückgang ist auch Sekundäraluminium betroffen. „Der geringe Bedarf an Schrott hat die Händler von Aluminiumschrott schwer getroffen“, stellt Ralf Schmitz, Geschäftsführer des Verbands Deutscher Metallhändler (VDM), fest.

  • Die deutschen Hüttenwerke haben im vergangenen Jahr insgesamt 29,11 Millionen Tonnen Roheisen und 45,83 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, produzierten sie damit 6,6 Prozent weniger Roheisen und 5,6 Prozent weniger Rohstahl als 2007.

  • Seit Beginn des neuen Jahres ist der promovierte Rechtsanwalt Rainer Cosson als neuer Geschäftsführer bei der Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) an Bord. Cosson war zuletzt kommissarischer Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE).

  • Der Vorstandsvorsitzende von Thyssen-Krupp Steel, Karl-Ulrich Köhler, ist seit dem 1. Januar Präsident des europäischen Stahlverbandes Eurofer. Er folgt damit auf Philippe Varin (CEO von Corus), der der European Confederation of Iron and Steel Industries zwei Jahre vorstand. Diese Personalie gibt Eurofer bekannt.

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