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Stahl

  • Mit Schließungen von Werken droht die Essener Trimet Aluminium AG, falls die Bundesregierung nicht ihre Energiepolitik überdenke. „Die Bedrohung für Arbeitsplätze und den Standort Deutschland erwächst nicht aus der Wirtschaftskrise, sondern kommt aus Berlin“, betonte Alleininhaber und Aufsichtsratschef Heinz-Peter Schlüter unlängst in Essen. Schlüter beklagt die einseitig hohen Strompreise in Deutschland. Bereits jetzt bewirke der Emissionshandel für CO2-Zertifikate eine drastische Verteuerung des Stroms.

  • Die Bundesregierung stockt die Abwrackprämie für Altautos auf. Darauf einigten sich gestern Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Vize-Kanzler Frank-Walter Steinmeier (SPD). Die Gutschrift von 2.500 Euro für einen Neuwagenkäufer, der sein Altauto verschrotten lässt, soll nun für das ganze Jahr gelten. Der Stahlrecycling-Verband BDSV zeigt sich zufrieden mit der Ausweitung der Abwrackprämie.

  • In den vergangenen Monaten wurde vermehrt aus Indien stammender radioaktiv verstrahlter Stahl und Edelstahlschrott entdeckt. Darauf hat das indische Handelsministerium reagiert und die Richtlinie zur Ausfuhr von geshreddertem Schrott verschärft. Wie das Brüsseler Bureau of International Recycling (BIR) mitteilt, unterliegt nun auch Shredderschrott der Pre-shipment Inspection (PSI). Diese Regelung gilt seit dem 23. März.

  • Die Versuche der EU, der Wirtschaftskrise entgegenzutreten, stoßen auf Zustimmung des Stahlrecycling-Verbands BDSV. Die vorgeschlagenen Maßnahmen enthielten zahlreiche sinnvolle Einzelheiten, erklärte BDSV-Präsident Jürgen Karle. Besonders dringend sei es, bürokratische Hürden abzubauen.

  • Die Association des Constructeurs Européens d’Automobiles (ACEA) hat die EU aufgefordert, Maßnahmen zu ergreifen, um der Automobilbranche in dieser schweren Krise zu helfen. ACEA-Umweltmanager Roman Meininghaus berichtet im Interview mit dem RECYCLING magazin, welche Maßnahmen aus Sicht der ACEA dazu geeignet wären. Und auch an der EU-Altauto-Richtline hält Meininghaus einiges für verbesserungswürdig.

  • Laut einer Prognose der International Copper Study Group haben die Kapazitäten am Kupfermarkt im vergangenen Jahr deutlich zugenommen. Im laufenden Jahr wird das Kapazitätswachstum trotz Wirtschaftskrise weiter zunehmen, aber langsamer als die ICSG ursprünglich erwartet hat.

  • Der Stahlkontrakt der Londoner Metallbörse gewinnt an Bedeutung. Die führenden Preisanbieter, Platts und SteelOrbis haben vereinbart, den LME-Stahlkontrakt als Referenz für die Erstellung ihrer Preisindizes für Schrott und Bewehrungsstahl zu nutzen.

  • An der Londoner Metallbörse sind in den vergangenen Wochen die so genannten „Cancelled Warrants“ für Kupfer sprunghaft gestiegen und damit auch die ausgelieferten Kupfermengen. Analysten zufolge ist dieses Phänomen angesichts der Konjunkturstimmung überraschend.

  • Preisverfall für Edelmetalle, Finanzkrise, schlechte Nachrichten aus der Automobilindustrie: Die Branche der Altkatalysatoren-Verwerter muss sich an die neuen Gegebenheiten auf dem Markt anpassen. Das vollziehe sich „sehr schleppend“, sagt Andreas Tietz, Geschäftsführer der ReMetall Drochow GmbH, eigenen Angaben zufolge eines der führenden Unternehmen im Altkat-Recycling in Deutschland, im Interview.

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