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Stahl

  • Durch einen Materialmix lassen sich im Karosseriebau bis zu 35 Prozent Gewicht einsparen. Der Wolfsburger Autobauer VW stellte beim internationalen Kongress „Innovative Developments for Lightweight Vehicle Structures“ eine Konzeptstudie vor. Dieser Karosserie-Prototyp besteht aus Aluminium, Stahl, Kunststoff und Magnesium und ist ein Ergebnis des 2005 gestarteten und von der EU geförderten Projektes „Superlight-Car“. Das Augenmerk lag verstärkt auch auf dem Recycling der einzelnen Bauteile.

  • Auf dem deutschen Schienennetz wurden im ersten Quartal 2009 74,7 Millionen Tonnen Güter transportiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden damit 20,1 Millionen Tonnen weniger befördert als im Vorjehreszeitraum. Das Transportvolumen hat sich um über 21 Prozent verringert. Besonders stark betroffen waren demnach Eisen und Nichteisen-Metalle sowie Erze und Metallabfälle.

  • In Baden-Württemberg werden ungenehmigte Lagerplätze für Altautos unter Umständen geduldet. Das Umweltministerium teilte kürzlich dem bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung mit, dass im Einzelfall auf Grund der atypischen Situation durch die Gewährung der Abwrackprämie der Weg der Duldung nach § 20 Bundesimmissionsschutzgesetz gegangen werden kann.

  • Mit einem Appell hat sich die Bundesvereinigung Deutscher Stahl- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) an den Bundesumweltminister Sigmar Gabriel gewendet. Der Verband will erreichen, dass bestimmte Sicherheitsleistungen bei Entsorgungsanlagen im neuen Bundes-Immissionsschutzgesetz nicht zwingend werden. Eine Verschärfung der Anforderungen würde für die ohnehin angeschlagenen Betriebe weitere hohe Kosten bedeuten.

  • Der Metallschrottentsorger Scholz Recycling hat beim zuständigen Verwaltungsgericht eine Feststellungsklage eingereicht, die darauf abzielt, den Verordnungsgeber zu verpflichten, entgegen der Mitte des Jahres in Kraft tretenden Deponievereinfachungsverordnung die Ablagerung eines definierten Abfallteilstromes übergangsweise für drei Jahre zuzulassen. Zugleich ersucht das Unternehmen das Verwaltungsgericht um Vorlage dieser Rechtsproblematik beim Europäischen Gerichtshof.

  • Und wieder ist es China: Sowohl in der Produktion, als auch im Verbrauch von Primär-Aluminium liegt das asiatische Land deutlich an der weltweiten Spitze. Ein Drittel des Gesamtaufkommens wird in China hergestellt und auch verbraucht. Aber auch Deutschland nimmt in der Studie eine Spitzenposition ein.

  • Nach sieben Jahren Erfahrungen mit dem neuen Beruf „Fachkraft Kreislaufwirtschaft“ haben sich die Erwartungen der BDSV Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen nicht erfüllt. Von den rund 21.000 jungen Leuten, die sich im vergangenen Jahr für eine Ausbildung im Bereich „Umwelttechnologien“ entschlossen haben, lassen sich nur 220 zur „Fachkraft Kreislaufwirtschaft“ ausbilden.

  • Die NE-Metallrecycling-Wirtschaft macht Druck: Sie fordert abermals schnelle staatliche Bürgschaften für Kreditversicherer. Ohne staatliche Hilfe könnte es zu Versorgungsengpässen bei vielen metallverarbeitenden Unternehmen kommen, warnt Ralf Schmitz, Geschäftsführer des Verbands Deutscher Metallhändler (VDM).

  • Durch die aufgestockte Umweltprämie für Neuwagenkäufer, die ihre alten Autos verschrotten lassen, kommen massenhaft Altfahrzeuge auf die Verwertungsbetriebe zu. Dadurch verschärft sich das Problem übervoller Schrottplätze, sodass sich einige Verwertungsbetriebe bereits weigerten, Fahrzeuge anzunehmen, wie der Arbeitskreis der Sachverständigen für Altautoverwertung mitteilt. „Bei einem Schrottpreis von unter 10 Euro pro Tonne rentiert es sich nicht mehr, weitere Fahrzeuge anzunehmen“, so ein Autoverwerter.

  • Gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium (BMU) haben die Industriegewerkschaft Metall (IGM) und der Gesamtverband der Aluminiumindustrie (GDA) das Dialogprojekt „Ressourceneffizienz von Aluminiumprodukten“ angestoßen. In einem Folgeprojekt sollen das Schrottmanagement, die Ressourceneffizienz von Aluminiumprodukten und das Recycling von Aluminum untersucht werden, teilt das BMU mit.

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