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Newsarchiv

  • Der Entsorgerverband BDE fordert ein stärkeres Bekenntnis zum Recycling. Die im Arbeitsentwurf zur Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes geforderte Recyclingquote von 65 Prozent ist aus Sicht des Verbandes zu niedrig. Auf Zustimmung stößt hingegen die geplante Einführung einer Wertstofftonne.

  • Im Jahr 2008 wurden in Thüringen rund 41.200 Tonnen Klärschlamm aus der biologischen Abwasserbehandlung von kommunalen Kläranlagen entsorgt. Das war im Vergleich zum Jahr zuvor ein Rückgang um 6,1 Prozent, meldet das Thüringer Landesamt für Statistik. Über 90 Prozent des Klärschlamms seien im Landschaftsbau und in der Landwirtschaft eingesetzt worden.

  • In der Diskussion um die Entsorgung der Verpackungen in Deutschland haben vier private Verbände nun eine gemeinsame Erklärung herausgegeben, in der sie sich eindeutig gegen eine Rekommunalisierung aussprechen. Anstatt einer „drohenden finanziellen Mehrbelastung von Bürgern und Unternehmen“ halten die vier Verbände vielmehr einen anderen Weg für sinnvoll.

  • Erhebliche Zweifel meldet die Stiftung Initiative Mehrweg (SIM) an einer Studie an, die Tetra Pak in Auftrag gegeben hat. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Einweg-Getränkekartonverpackungen die billigsten Verpackungen seien. SIM kritisiert, dass die Herleitung der Ergebnisse nicht veröffentlicht wird – das sei „in höchstem Maße unseriös“.

  • Die Metallschrottbranche gerät immer wieder in Verdacht, unfreiwillig Beihilfe zur Umsatzsteuerhinterziehung zu leisten. Die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) fordert deshalb schon seit Jahren eine Änderung des Umsatzsteuerrechts. Nun signalisiert die Bundesregierung Entgegenkommen.

  • Die Schrottnachfrage türkischer Stahlwerke fiel im vergangenen Jahr deutlich schwächer aus. Nach Angaben des Bundesverbandes Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) importierte die Türkei 15,4 Millionen Tonnen Stahlschrott. Das entspreche einem Rückgang von 12 Prozent gegenüber 2008.

  • Die Betreibergesellschaft Infraserv Höchst will mehr Abfälle in ihrer Rückstandsverbrennungsanlage im Frankfurter Industriepark Höchst entsorgen. Wie das Unternehmen mitteilt, soll der Durchsatz von derzeit 46.000 Tonnen auf 55.000 Tonnen pro Jahr erhöht werden. Entsorgt werden vor allem heizwertarme Abfälle sowie wässrige Stoffe, die nur einen geringen Schadstoffinhalt aufweisen

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