Kreis Neuwied baut Umladestation aus

| Der Abfallumschlagplatz in Linz wird vom Kreis Neuwied ausgebaut. Das in den 1970er-Jahren entstandene Gelände war bereits seit geraumer Zeit zu klein. Nun investieren die Behörden eine Million Euro.

Remondis in Kiel unter Bestechungsverdacht

| Die Stadt Kiel hat ein Korruptionsanzeige gegen das Entsorgungsunternehmen Remondis gestellt. Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz erklärte vor dem Hauptausschuss der Stadt, dass Rainer Pasternak, Referent im Dezernent für Finanzen, Kultur und Abfallwirtschaft, zu einer Regattabegleitfahrt eingeladen worden sei.
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Firma Fehr setzt auf Standort Gensungen

| Mit der Situation an ihrem Standort, dem nordhessischen Felsberg-Gensungen, ist die Firma Johannes Fehr rundum zufrieden. Falls die wirtschaftlichen Voraussetzungen es zulassen, könnte sich der Entsorgungsbetrieb sogar eine Erweiterung vorstellen.

Russischer Oligarch will Altlasten nicht entsorgen

| Der russische Oligarch Oleg Deripaska legt sich mit dem rumänischen Staat an. Im Jahr 2000 kaufte er eine Aluminiumfabrik im westrumänischen Oradea, deren Geläde sich als völlig verseucht erwies. Von Entsorgung will er aber nichts wissen - sondern das Grundstück einfach verkaufen.
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bvse: Neue Vorsitzende bei Plastik und Textil

| Die bvse-Fachvereinigungen Kunststoff, Glas und Textil haben seit der Jahrestagung neue Vorstände. Michael Scriba von mtm plastics ist der neue Vorsitzende bei den Kunststoffrecyclern, Günther Voetz von Vöko leitet die Vereinigung für Textilrecycling. Beim Glas wurde Andreas Uhlen von der Firma Bernhard Reiling im Amt bestätigt.

Chinas Stahlexporte steigen weiter

| Die boomende Wirtschaft Chinas treibt die Eisenerznachfrage des Landes weiter in die Höhe. Im Monat August erreichten die Importe einen Wert von 29,29 Millionen Tonnen. Im Gegenzug verlassen immer mehr fertige Stahlprodukte das Land.

Bereits verlegtes Kupferkabel von Baustelle gestohlen

| Von einer Baustelle in der Offenburger Norstadt entwendeten Diebe am vergangenen Wochenende fast 1.000 Meter ummanteltes Kupferkabel entwendet. Besonders bemerkenswert: Die Kabel waren bereits verlegt, mussten also ausgebaut werden. Der Wert wird von der Baumfirma mit mindestens 30.000 Euro angegeben.

CPE baut Folienrecyclinganlage in Steyerberg

| Die CPE Entsorgung GmbH aus dem niedersächsischen Liebenau baut nicht weit von ihrem Firmengelände eine neue Recyclinganlage für Altfolien. Hierfür kaufte das Unternehmen das Industriegelände der ehemaligen Molkerei in Steyerberg, Kreis Nienburg. Die 1,2 Millionen Euro teure Anlage soll 15 Arbeitsplätze schaffen.

Telematik-System optimiert Mülltransporte in Unna

| Die öffentlich-rechtliche Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft (GWA) im Kreis Unna ist zufrieden mit der Einführung eines neuen Telematik-Systems. Seit kurzem werden die Einsätze der Fahrzeuge des Unternehmens von einem Softwareprogramm gesteuert. Seitdem sind sie besser ausgelastet.

VerpackV -Novelle geht noch diesen Monat ans Kabinett

| Die Tage des "Trittbrettfahrertums" in den dualen Systemen könnten bald gezählt sein: Noch im September möchte das Bundesumweltministerium (BMU) seinen Entwurf zur 5. Novelle der Verpackungsverordnung ins Bundeskabinett einbringen. Nachdem das Bundeswirtschaftsministerium seine Bedenken zurückgezogen hat, ist der Weg für eine Verabschiedung frei.

Alba baut in der fränkischen Provinz

| Der Berliner Entsorger Alba will in Walldürn im Nordosten Baden-Württembergs für 20 Millionen Euro eine neue Recyclinganlage errichten. Verpackungskunststoff aus den dualen Systemen soll hier mit moderner Technik getrennt werden. Doch in der Lokalpolitik scheint es Widerstand zu geben.

Duales System Vfw in allen Bundesländern zugelassen

| Seit dieser Woche ist die Kölner Vfw GmbH in allen 16 Bundesländern als duales System zugelassen. Neben der DSD, Interseroh und Landbell gibt somit nun einen vierten bundesweit tätigen Anbieter.

Lobbyverband: Gigaliner würden Bahn schwächen

| Der Verband "Allianz pro Schiene" greift die von einigen Bundesländern geforderte Zulassung von 25 Meter langen und bis zu 60 Tonnen schweren Riesen-Lkw an. Er zitiert aus einer unveröffentlichten Studie des Bundesverkehrsministeriums, nach der Güterströme von der umweltfreundlicheren Schiene auf die Straße verlagert würden.

Asbest-Altlast soll fast 30 Kilometer transportiert werden

| Im niedersächsischen Wunstorf warten 120.000 Tonnen asbestverseuchter Boden in einer Industriebrache auf ihre Entsorgung. Gleich um die Ecke befindet sich eine Deponie - deren Kapazität reicht aber nicht aus. Nun soll der Schutt ins 30 Kilometer entfernte Hannover transportiert werden.