Mit klaren Worten eröffnete bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock den 23. Elektro(nik)-Altgerätetag in Potsdam: „Die aktuelle politische Lage hinterlässt auch in unserer Branche deutliche Spuren.“
Mit klaren Worten eröffnete bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock den 23. Elektro(nik)-Altgerätetag in Potsdam: „Die aktuelle politische Lage hinterlässt auch in unserer Branche deutliche Spuren.“
Die neue Ausgabe des Plan-E-Trendbarometers zeigt eine erfreuliche Entwicklung: Immer mehr Menschen wissen, dass sie Elektro-Altgeräte im Handel zurückgeben können. Inzwischen ist über die Hälfte der Befragten darüber informiert, dass etwa größere Lebensmittelhändler verpflichtet sind, kleine Altgeräte kostenlos anzunehmen.
Jährlich fallen etwa 62 Millionen Tonnen Elektroschrott an – davon kommen laut UN-Agentur für digitale Technologien nur 22 % ins Recycling. Elektronische Kleingeräte wie Router und Rauchmelder tragen zu dieser wachsenden Krise bei. Die österreichische Industriedesignerin Franziska Kerber (24) entwickelte PAPE, eine papierbasierte Alternative für Elektronikgehäuseteile, um neue recycelbare Lösungen für Leiterplatten zu unterstützen.
Am 3./4. Juni 2025 lädt der bvse zum 23. Elektro(nik)-Altgerätetag nach Potsdam ein. Die Veranstaltung bietet Einblicke in aktuelle rechtliche, technische und strategische Entwicklungen im Bereich der Altgeräteverwertung und schafft Raum für fachlichen Austausch auf hohem Niveau.
In der modernen Konsumgesellschaft werden Haushaltsgeräte häufig schnell entsorgt und gegen neuere und vermeintlich bessere Produkte ausgetauscht. Ein Argument dabei ist die größere Energieeffizienz des Neugeräts. Eine neue Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) zu Spülmaschinen, Wäschetrocknern, Staubsaugern sowie Kühl- und Gefriergeräten zeigt nun ein deutlich differenziertes Bild. Meist ist es für den eigenen Geldbeutel und das Klima sinnvoll, ältere Haushaltsgeräte weiter zu nutzen und zu reparieren.
Die ersten durch die Stiftung ear und ihre Aufklärungskampagne Plan E initiierten Aktionswochen „Jeder Stecker zählt! Deutschland sammelt E-Schrott“ sind erfolgreich zu Ende gegangen. Über 100 Kommunen bundesweit haben mit ihren Aktionen gezeigt, wie wichtig ihnen die richtige Entsorgung von Elektro-Altgeräten ist.
Die neueste Untersuchung des Plan E-Trendbarometers zeigt ein klares Muster: Viele Menschen sind überzeugt, ihren Elektroschrott richtig zu entsorgen – glauben aber gleichzeitig, dass die Gesellschaft als Ganzes dies nicht tut. Diese Wahrnehmung ist ein bekanntes Phänomen aus der Umwelt- und Sozialpsychologie und heißt pluralistische Ignoranz. Sie führt dazu, dass sich Menschen weniger motiviert fühlen, selbst aktiv zu werden.
Der Markt für wiederaufbereitete Elektronik boomt wie nie zuvor: In Deutschland hat Refurbishment einen historischen Höchststand erreicht, wie aktuelle interne Zahlen von Asgoodasnew zeigen.
Das gemeinsame Projekt zwischen Untha und The Royal Mint – der offiziellen Münzprägeanstalt des Vereinigten Königreichs – begann mit einer Anfrage für einen einzelnen Untha Vier-Wellen-Zerkleinerer.
Zum 1. Januar 2025 sind zwei delegierte Rechtsakte in Kraft getreten, die eine Reaktion der Europäischen Kommission auf die Änderungen des Basler Übereinkommens darstellen.
Der BDE äußert massive Kritik an der Entscheidung der Bundesregierung, keine nationalen Schritte gegen Einweg-E-Zigaretten (sog. „Einweg-Vapes“) einzuleiten.
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