Erneuerbare kohlenstoffbasierte Materialien können den CO₂-Fußabdruck gegenüber fossilbasierten Alternativen deutlich reduzieren. Das geht aus dem aktuellen Bericht der Renewable Carbon Initiative (RCI) hervor.
Erneuerbare kohlenstoffbasierte Materialien können den CO₂-Fußabdruck gegenüber fossilbasierten Alternativen deutlich reduzieren. Das geht aus dem aktuellen Bericht der Renewable Carbon Initiative (RCI) hervor.
Das Papier „Recycling Becomes Feedstock for Europe – Let’s Dare More Autonomy“ von BZL und nova-Institut beschreibt zehn politische Bausteine, mit denen Abfallwirtschaft und chemische Industrie in Europa stärker auf Kreislaufwirtschaft, erneuerbare Kohlenstoffversorgung und Defossilisierung ausgerichtet werden können.
BASF und Essity haben sich mit der Technischen Universität Wien zusammengetan, um das Recycling von absorbierenden Hygieneprodukten (AHP) zu revolutionieren.
Mit dem neuen Verpackungsgesetz in Deutschland und den laufenden Diskussionen zur Massenbilanzierung in Brüssel besteht die Möglichkeit, einen Rechtsrahmen zu schaffen, der den Einsatz chemischer Recyclingverfahren erstmals systematisch adressiert.
Die Advanced Recycling Conference (ARC) 2025 versammelte rund 220 Fachleute aus 28 Ländern. Die Veranstaltung präsentierte technische Entwicklungen im Recycling zentraler Abfallströme wie Kunststoffen, Textilien, Fahrzeugkomponenten und weiteren industriellen Materialien. Ziel war die Förderung der Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette sowie der Austausch über neue Verfahren und deren Skalierung.
Ab August 2026 gelten EU-weit die neuen Vorgaben der am 11. Februar diesen Jahres in Kraft getretenen europäischen Verpackungsverordnung. Das bisherige deutsche Verpackungsgesetz (VerpackG) soll vor diesem Hintergrund durch das neue Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz (VerpackDG) abgelöst werden.
Fortschrittliche Recyclingtechnologien – sowohl chemische als auch physikalische – sind entscheidend, um Kohlenstoff im Kreislauf zu halten. Ohne sie ist eine Kreislaufwirtschaft nicht möglich.
Forschende der ETH Zürich haben gemeinsam mit der BASF SE untersucht, wie gemischte Kunststoffabfälle gemeinsam mit Biomasse recycelt werden können. Das Ergebnis: Die gemeinsame Gasifizierung von einem Kilogramm Automobil-Schredder-Rückständen mit drei Kilogramm biogenem Material reduziert die Treibhausgasemissionen um mehr als drei Kilogramm CO₂-Äquivalente im Vergleich zur Verbrennung mit Energierückgewinnung. Die Ergebnisse sind relevant für die derzeit diskutierten EU-Regulierungen zu Altfahrzeugen.
Die Renewable Materials Conference zeigt neue Wege der chemischen Industrie in Europa auf. Die drei Gewinner des Innovationspreises verdeutlichen das Innovationspotenzial der Branche.
BASF, Porsche und BEST haben ein Pilotprojekt abgeschlossen, das zeigt, wie sich Abfallströme aus Altfahrzeugen durch Gasifizierung im Kreislauf halten lassen. Auch komplexe Schredderrückstände können so wieder zu Rohstoffen für neue Kunststoffteile werden.
Auf der K 2025 stellt Carboliq ein Verfahren vor, das gemischte und verunreinigte Kunststoffabfälle in neue Rohstoffe verwandelt. Ziel ist es, fossile Ressourcen zu schonen und die Kreislaufwirtschaft zu stärken.
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