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Allgemein

  • Air Products hat die Baugenehmigung für seine Waste-to-Energy-Anlage in Tees Valley im Noprdosten Englands erhalten. Das hat der Industriegasehersteller mitgeteilt. Die Anlage sei die erste von einer Reihe von WtE-Anlagen, die Air Products im Laufe der kommenden Jahre in Großbritannien entwickeln wolle.

  • Die Vergabepraxis der Stadt Hannover für die Aufstellung von Alttextil-Containern ist rechtswidrig. Zu dieser Entscheidung ist das Verwaltungsgericht Hannover am Dienstag gekommen. Die Behörde habe damit gegen das Grundgesetz verstoßen, lautete das Urteil des Vorsitzenden Richters. Anfang dieses Jahres hatte die Landeshauptstadt den an die Sondernutzungssatzung gekoppelten Vertrag mit dem Alttextilverband gekündigt.

  • Die Medienmarke „Waste & Recycling News” hat eine wöchentliche Online-Nachrichtensendung gestartet. „Zum ersten Mal können die Recycling-Profis ihre Woche mit einer Nachrichtensendung starten, die sich rund um die Abfall- und Recyclingindustrie dreht“, kündigte WRN an. „Curbside live“ liefere eine Zusammenfassung und Analyse der neuesten Nachrichten im Umweltmanagement.

  • Biogene Reststoffe aus der Landwirtschaft, Nebenprodukte der Lebensmittelherstellung oder „biologische“ Abfälle von Kommunen fallen in großen Mengen an. Die Substanzen blieben meist ungenutzt und verursachten hohe Entsorgungskosten. Und das, obwohl in ihnen ein großes Potenzial zur stofflichen und energetischen Verwertung stecke, wie das ttz Bremerhaven sagt. Das vom Forschungsdienstleister geleitete neue „BIORES-Netzwerk“ möchte dieses Potenzial mit neuen Technologien und Verfahren fördern.

  • Die vollständige Wiederinbetriebnahme des Müllheizkraftwerks (MHKW) in Ludwigshafen rückt näher. Heute wurde die Kranbrücke des zweiten Müllkrans von einem Autokran in den Müllbunker gehoben, wie die GML Abfallwirtschaftsgesellschaft mitteilt. Damit sei das größte, bisher noch fehlende Bauteil wieder in dem Müllbunker vorhanden und die Instandsetzungsarbeiten am Müllbunker des MHKW können weitergehen.

  • Ab kommendem Jahr soll aus dem Biomüll des Landkreises Freudenstadt und der Stadt Pforzheim nicht nur Kompost, sondern auch Biogas gewonnen werden. Gestern wurde der erste Spatenstich zur Errichtung der Bioabfall-Behandlungsanlage der Bioenergie Freudenstadt GmbH getan. Die Bioenergie Freudenstadt rechnet mit der vollen Inbetriebnahme im August 2012. Die Investitionskosten lägen bei rund 8,3 Millionen Euro.

  • Das Deutsche BiomasseForschungsZentrum (DBFZ) hat drei neue Vergütungsrechner entwickelt. Mit den Vergütungsrechnern „Feste Biomasse“, „Biogas“ und „Biomethan“ solle Anlagenbetreibern die Möglichkeit geboten werden, die Vergütung ihrer Anlage nach dem neuen Vergütungssystem zu berechnen. Das teilt das DBFZ mit. Die Rechner seien beim DBFZ kostenfrei als Excel-Dateien zu beziehen.

  • In Deutschland gibt es seit 2009 kein einheitliches Sammelsystem für abgelaufene Medikamente mehr. Das wird sich vermutlich so bald auch nicht ändern, denn die Bundesregierung sieht keine Notwendigkeit dafür. Alte Medikamente könnten problemlos über den Restmüll entsorgt werden, antwortete die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion.

  • „Der illegalen Entsorgung von Altautos kann mit gesetzlichen Instrumenten entgegengewirkt werden – wenn man sie nur konsequent anwendet. Diesen Schluss zieht Ulrich Leuning, Geschäftsführer des Stahlrecycling-Verbands BDSV, aus dem jüngst veröffentlichten Bericht des Umweltbundesamts (UBA) über die Altfahrzeug-Verwertungsquoten in Deutschland im Jahr 2009.

  • Die Abfallwirtschaftsgesellschaft des Neckar-Odenwald-Kreises (AWN) hat das letzte Kapitel zum Thema Mechanisch-Biologische Abfallbehandlungsanlage (MBA) abgeschlossen. Die letzten Rückstände der stillgelegten MBA könnten nun auf der Deponie abgelagert werden. „Mit der Behandlung des sogenannten Geostabilats ist unseren Fachleuten gelungen, was noch niemand vorher gemacht hat“, sagt AWN-Geschäftsführer Mathias Ginter.

  • Das spanische Parlament hat das Gesetz über die Abfallwirtschaft und Altlasten verabschiedet. Das neue Gesetz ersetzt das zehn Jahre alte spanische Abfallgesetz. Die neue Abfallpolitik konzentriere sich auf Vermeidung von Abfällen, Maximierung der Ressourcennutzung und Verringerung der negativen Auswirkungen auf die Gesundheit und die Umwelt, schreibt das spanische Umweltministerium, das Ministerio de Medio Ambiente y Medio Rural y Marino.

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