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Allgemein

  • „Kreislaufwirtschaft wird ein gesellschaftlich immer wichtigeres Thema werden.“ Das sagte die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke anlässlich der Einweihung der UmweltLern-Schule+ in Niederzissen. Die Schule ist beim Abfallwirtschaftszentrum des Landkreises Ahrweiler angesiedelt. Das Landeswirtschaftsministerium habe den Bau aus Mitteln des Europäischen Fonds für die regionale Entwicklung mit über 470.000 Euro gefördert.

  • Laut BDE-Präsident Peter Kurth werde durch „kreatives“ Herausrechnen oder sogar Unterschlagung von Mengen ein viel zu geringer Anteil an Verpackungen aus der Gelben Tonne lizenziert. Aktuell seien das gemäß einer Studie der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) rund 800.000 Tonnen, die bei den Entsorgungsunternehmen, der zahlenden Industrie sowie den Dualen Systemen einen wirtschaftlichen Schaden in Höhe eines dreistelligen Millionenbetrages verursachten.

  • Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller hat das Vorgehen des Bundes zu der für nächstes Jahr geplanten Ausweitung der Wertstofferfassung aus dem Hausmüll kritisiert. Er sorge sich, so lautet es in seinem Schreiben an Bundesumweltminister Klaus Röttgen, um die künftige Balance von kommunaler Daseinsvorsorge und privatwirtschaftlicher Betätigung in der Abfallwirtschaft und befürchte eine falsche Weichenstellung durch den Bund, so Untersteller.

  • Die Sanierung der ehemaligen Sonderabfalldeponie in Themar geht in die Hauptphase. Thüringens Umweltstaatssekretär Roland Richwien und Themars Bürgermeister Hubert Böse haben heute den offiziellen Startschuss für die Sanierung und Rekultivierung des Areals gegeben. Bis zum Jahresende sollen die Arbeiten laut Landesumweltministerium abgeschlossen sein, damit das Gelände bald aus dem Thüringer Altlasten-Kataster gestrichen werden könne.

  • Waste Management und die Stadt Houston haben eine neue Recycling-Anlage in Houston in Betrieb genommen. In diese sogenannte Single-Stream-Recycling-Anlage hat das größte rein auf Abfallwirtschaft spezialisierte private US-Unternehmen eigenen Angaben zufolge 15 Millionen US-Dollar investiert.

  • Der Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb (ASR) der Stadt Chemnitz will ein Unterflursystem für Altglas installieren. Derzeit gebe es in der Stadt 370 Standorte, an denen Altglascontainer aufgestellt seien. Das neue, unterirdische System solle nach aktuellen Planungen aber nur an zwei Standorten innnerhalb des Stadtgebietes entstehen, wie die „Freie Presse“ berichtet.

  • Mit dem ersten Spatenstich ist nun symbolisch der Startschuss für den Bau der Biogasanlage der Berliner Stadgreinigung (BSR) gefallen. Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz hatte Mitte Juli den Bau der Vergärungsanlage in Ruhleben genehmigt. „Nun kann es also losgehen, damit Ende 2012 aus Bioabfall Biogas wird und der Umwelt auf diese Weise jährlich mindestens 5.000 Tonnen CO2 erspart werden“, schreibt die BSR in einer Mitteilung.

  • Die Städte Mannheim und Heidelberg sowie der Rhein-Neckar-Kreis haben nach getrennten europaweiten Ausschreibungen die Aufträge für die thermische Verwertung ihrer kommunalen Abfälle an die MVV Umwelt Ressourcen GmbH, eine Tochtergesellschaft der MVV Energie, vergeben. Das teilt das Unternehmen mit. Die neuen Verträge für die Verwertung von insgesamt rund 200.000 Jahrestonnen Restabfällen würden zum Januar 2013 wirksam.

  • Air Products hat die Baugenehmigung für seine Waste-to-Energy-Anlage in Tees Valley im Noprdosten Englands erhalten. Das hat der Industriegasehersteller mitgeteilt. Die Anlage sei die erste von einer Reihe von WtE-Anlagen, die Air Products im Laufe der kommenden Jahre in Großbritannien entwickeln wolle.

  • Der Beginn der Sanierungsarbeiten an der Sonderabfalldeponie im thüringischen Themar rückt näher. Am 17.August wird Landesumweltminister Jürgen Reinholz offiziell die Sanierungsarbeiten starten. Das teilt das Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz mit.

  • Das Konzept der Berliner Stadtreinigung (BSR) und der Alba Group, in Berlin gemeinsam eine Wertstofftonne einzuführen, ist nach Auffassung der Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH (DSD) rechtswidrig. „Die beiden Entsorgungskonzerne wollen Berlin offenbar unter sich aufteilen und den freien Wettbewerb ausschalten“, sagt Stefan Schreiter, Vorsitzender der DSD-Geschäftsführung. „Das werden wir unter keinen Umständen hinnehmen.“

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