Das Unternehmen verarbeitet Aluminiumlegierungen zu Bauteilen für die Automobilindustrie, die Luft- und Raumfahrt sowie für industrielle Anwendungen.
Der Standort Essen gehört zu den zentralen Produktionsstätten von Trimet in Deutschland. Seit der Inbetriebnahme der Gießerei im Jahr 1971 werden dort Aluminiumlegierungen in unterschiedlichen Formaten hergestellt. Mit der aktuellen Produktionsmenge von insgesamt zehn Millionen Tonnen Aluminium markiert die Gießerei einen langfristigen Ausbau der Kapazitäten und eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Anlagen.
Die Otto Fuchs KG bezieht seit 1994 Aluminiumlegierungen aus Essen. Das international tätige Unternehmen verarbeitet das Material zu Schmiedeprodukten und Komponenten für verschiedene Industriebereiche, darunter Mobilitätsanwendungen und Luftfahrttechnik.
Das Aluminiumwerk in Essen wurde 1971 in Betrieb genommen. Trimet übernahm die Aluminiumhütte und die angeschlossene Gießerei im Jahr 1994 und sicherte damit den Fortbestand des Standorts. Zum Zeitpunkt der Übernahme beschäftigte das Werk rund 380 Mitarbeitende. In den folgenden Jahren wurden die Produktionsanlagen modernisiert und die Gießkapazitäten erweitert. Heute arbeiten rund 850 Beschäftigte am Standort.
Die Produktionskapazität der Gießerei wurde seit der Übernahme deutlich ausgebaut. Während die Anlagen zunächst eine Jahreskapazität von etwa 74.500 Tonnen aufwiesen, liegt die jährliche Produktion heute bei rund 285.000 Tonnen Gießereiprodukten. Verarbeitet werden sowohl Primäraluminium aus der benachbarten Elektrolyse als auch Aluminiumschrotte. Daraus entstehen Aluminiumlegierungen in Form von Walzbarren, Pressbarren und Masseln, die von der weiterverarbeitenden Industrie eingesetzt werden.







