Die regulatorischen Anforderungen führen in der Praxis zu einem erheblichen organisatorischen und technischen Aufwand. Das vorgeschriebene Konformitätsbewertungsverfahren erfordert die systematische Erhebung, Prüfung und Dokumentation von Verpackungsdaten entlang der gesamten Lieferkette. Da die EU-Konformitätserklärung auf Produktebene auszustellen ist, steigt insbesondere bei breiten Produktportfolios die Komplexität der Datenerfassung und -validierung. Unternehmen müssen Informationen zu Materialien, Gewichten, Zusammensetzungen und weiteren relevanten Parametern strukturiert zusammenführen und revisionssicher dokumentieren.
Das Unternehmen PackIntelX bietet hierfür eine digitale Plattform zur strukturierten Erfassung und Verwaltung von Verpackungsdaten an. Die Lösung ermöglicht die Integration bestehender Datensätze über Schnittstellen oder Dateiimporte und bindet Lieferanten in den Datenerhebungsprozess ein. Auf dieser Grundlage können Technische Dokumentationen und EU-Konformitätserklärungen automatisiert erstellt und verwaltet werden. Ziel ist eine nachvollziehbare und prüffähige Dokumentation der PPWR-Anforderungen.
Die Plattform deckt neben der Erstellung der Konformitätserklärung weitere Schritte der operativen PPWR-Umsetzung ab, darunter Rollenklärung, Datenmanagement, Konformitätsbewertung und Analysen zur Recyclingfähigkeit. Perspektivisch sollen zusätzliche regulatorische Vorgaben, etwa zu Rezyklatanteilen und Anforderungen an die Recyclingfähigkeit, integriert werden. Damit soll eine skalierbare digitale Infrastruktur für das Compliance-Management im Verpackungsbereich geschaffen werden.
Im Rahmen des Online-Summits „PPWR-Umsetzung 2026 – Die Perspektive der Markeninhaber“ am 24. März 2026 stellt PackIntelX die Plattform und deren Anwendung in der Praxis vor. Im Fokus stehen die strukturierte Analyse von Verpackungsportfolios, die Einbindung von Lieferanten sowie der Aufbau belastbarer Prozesse zur Erstellung von EU-Konformitätserklärungen.







