Bestandteil der Vereinbarung ist die Einrichtung einer nordischen Arbeitsgruppe, die den regelmäßigen fachlichen Austausch sicherstellen soll.
Mit der neuen Arbeitsgruppe schaffen beide Verbände einen dauerhaften Rahmen für Dialog und Informationsaustausch. Im Mittelpunkt stehen die Weiterentwicklung der europäischen Recyclingwirtschaft, Fragen des Umwelt- und Klimaschutzes sowie verlässliche Rahmenbedingungen für den internationalen Handel mit Sekundärrohstoffen. Die Zusammenarbeit ist langfristig angelegt und soll die Abstimmung gemeinsamer Positionen erleichtern.
Der VDM weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass protektionistische Maßnahmen und umfangreiche staatliche Markteingriffe den Wettbewerb im Recyclingsektor beeinträchtigen können. Aus Sicht des Verbands sind offene Märkte und planbare regulatorische Bedingungen wesentliche Voraussetzungen für Investitionen, Innovationen und eine funktionierende Kreislaufwirtschaft.
Die nordische Arbeitsgruppe wird in regelmäßigen Abständen zusammentreten, um fachliche Entwicklungen zu bewerten, Positionen abzugleichen und den Branchendialog zu koordinieren. Dadurch soll die Interessenvertretung der Metallrecyclingwirtschaft sowohl in den nordischen Ländern als auch auf europäischer Ebene konsistenter gestaltet werden.
Im Rahmen der vertieften Zusammenarbeit beabsichtigen der VDM und Svenska Järn, ihre Aktivitäten insbesondere bei europäischen Gesetzgebungs- und Konsultationsprozessen zu koordinieren. Gemeinsame Stellungnahmen zu relevanten regulatorischen und wirtschaftlichen Themen sollen künftig abgestimmt veröffentlicht werden. Diese tragen die Namen und Logos beider Verbände und spiegeln eine gemeinsam entwickelte fachliche Position wider.
Mit der Intensivierung der Kooperation verfolgen beide Organisationen das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Metallrecyclingwirtschaft zu sichern und deren Rolle innerhalb der Kreislaufwirtschaft weiter zu festigen.







