Brandursache und Auswirkungen
Der Brand führte zu einer großflächigen Rauchentwicklung, die im Stadtgebiet sichtbar war. Rund 200 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren an den Löscharbeiten beteiligt. Nach Abschluss der Ermittlungen gilt ein falsch entsorgter Lithium-Akku als wahrscheinliche Ursache. Der Vorfall verdeutlicht die Risiken durch Fehlwürfe in der Entsorgung und deren Auswirkungen auf Anlagenverfügbarkeit sowie Stoffströme.
Notbetrieb sichert Entsorgungsströme
Bereits kurz nach dem Ereignis begann die Umsetzung eines Notbetriebskonzepts. Innerhalb weniger Tage wurde eine provisorische Anlagentechnik installiert, ergänzt durch eine automatische Löschanlage. Ab Mitte August 2025 konnte die Anlage wieder eingeschränkt betrieben werden. Zur Stabilisierung der Entsorgungslogistik übernahmen Partnerunternehmen zeitweise Sortiermengen und Vorbehandlungsleistungen.
Technische Anpassungen und Ausbau
Im Zuge der Instandsetzung wurde die Anlagentechnik erweitert. Eine neue Löschanlage soll im Brandfall schneller reagieren und die Ausbreitung von Feuer begrenzen. Ergänzend ist die Installation eines Dosierbunkers vorgesehen, der die Materialzufuhr vor dem Gebindeöffner gleichmäßiger steuert und die Durchsatzleistung verbessert. Mit der Wiederaufnahme des Regelbetriebs steht die Sortierkapazität für Leichtverpackungen in Hamburg wieder vollständig zur Verfügung.







