Ziel war es, Abfallmengen zu reduzieren, Abläufe an den Bars zu beschleunigen und die Sauberkeit in den Veranstaltungshallen auch bei hohem Besucheraufkommen sicherzustellen.
Zum Einsatz kam eine integrierte Eventlösung mit wiederverwendbaren Bechern, die über eine RFID-Identifikation verfügen. Die Pfanderhebung erfolgte an rund 100 digital angebundenen Bars, während 15 Rückgabestationen im Veranstaltungsbereich verteilt waren. Pro Becher wurde ein Pfand von zwei Euro erhoben, das direkt mit den Einlassarmbändern der Gäste verknüpft war. Bezahlung und Rückerstattung des Pfands erfolgten automatisiert und bargeldlos. Alternativ stand eine Bestell-App zur Verfügung, über die sowohl der Getränkekauf als auch die Pfandrückgabe abgewickelt werden konnten. In allen Fällen war sichergestellt, dass Becher nur dann einen Pfandwert hatten, wenn dieser zuvor digital hinterlegt worden war.
Die Rückgabe der Becher erfolgte ohne Sortieraufwand oder Wartezeiten. Die genutzten Becher wurden in die Rückgabestationen eingeworfen, das Pfand anschließend unmittelbar dem jeweiligen Einlassarmband gutgeschrieben. Bereits während des laufenden Betriebs zeigte sich eine Reduzierung von Becherabfällen im Veranstaltungsbereich. Gleichzeitig wurden Warteschlangen an den Bars verkürzt und der Getränkeservice insgesamt gleichmäßiger abgewickelt. Für die Veranstalter standen in Echtzeit Daten zu Becherumlauf, Rückgabequoten und Pfandprozessen zur Verfügung.







