Deloitte sucht Investor für BKU

Die angeschlagene Battenfeld Kunststoffmaschinen GmbH (BKU) ist auf der Suche nach Investoren, um die drohende Insolvenz abzuwenden. Masseverwalter Michael Lentsch hat die Beratungsgesellschaft Deloitte mit dieser Aufgabe beautraut.

Wie der Wiener Rechtsanwalt mitteilte, hat Deloitte in dieser Woche mit der Investorenansprache begonnen und transaktionsrelevante Unterlagen ausgesendet. Nachdem interessierte Investoren unverbindliche Angebote abgegeben haben, sollen Anfang Februar ausgewählte Investoren zur Due Diligence eingeladen werden. Im Anschluss daran werden laut Lentsch die verbindlichen Angebote eingeholt, so dass die Transaktion im März abgeschlossen werden kann.

Das Transaktionspaket umfasse auch die wieder eingegliederte Service- und Ersatzteilsparte. Der bisherige Eigentümer Adcuram unterstütze den Verkauf.

Die BKU hat am 3. Januar Insolvenz angemeldet. Wie das RECYCLING magazin in der Ausgabe 2/2008 ausführlich berichtete, konnte der österreichische Baumaschinenhersteller die bestehende Finanzlücke von 15 Millionen Euro zunächst mit einem Kredit bei der Hypovereinsbank Niederösterreich schließen. Der Gläubigerausschuss stimmte am 11. Januar dem Konzept zur Rettung der BKU zu. Nun suche das Unternehmen mit Hilfe von Deloitte nach einem neuen Eigentümer.

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