SCHLAGWORTE: Sonderabfall

SAM verbucht positives Jahresergebnis

| Die Sonderabfall-Management-Gesellschaft Rheinland-Pfalz mbH (SAM) hat ein positives Jahresergebnis erzielt. Wie aus dem Geschäftsbericht für 2011 hervorgeht, hat SAM das Geschäftsjahr 2011 mit einem Jahresüberschuss von rund 51.300 Euro abgeschlossen

Baden-Württemberg forciert Altlastensanierung

| Baden-Württemberg unterstützt die Untersuchung und Sanierung der kommunalen Altlasten in diesem Jahr mit insgesamt 20 Millionen Euro, das sind fünf Millionen Euro mehr als in den beiden Vorjahren und doppelt so viel als in den Jahren 2007 und 2008.

Urteil: Magnesiumhaltiger Filterstaub darf nicht lange gelagert werden

| Abfallbehandlungsunternehmen sind dazu verpflichtet, auf ihrem Firmengelände gelagerte magnesiumhaltige Filterstäube unverzüglich zu entsorgen. Dies entschied das Verwaltungsgericht Dresden.

Baden-Württemberg: DGAW kritisiert geplante Andienungspflicht für gefährliche Abfälle

| Die Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft (DGAW) kritisiert Pläne Baden-Württembergs im künftigen Umgang mit gefährlichen Abfällen. Die Kontrollfunktion der landeseigenen Sonderabfallgesellschaft, so der Verband, gehöre auf den Prüfstand.

Veolia verkauft US-Abfallsparte an Finanzinvestor

| Veolia Environnement will sein US-Abfallgeschäft an den US-Finanzinvestor Highstar Capital verkaufen. Das hat der französische Wasserversorger und Abfallentsorgungskonzern heute bekannt gegeben. Der Preis betrage 1,9 Milliarden US-Dollar (1,54 Milliarden Euro).

VG Schleswig untersagt Asbest-Transporte

| Das Verwaltungsgericht (VG) Schleswig hat in einem Eilverfahren das Verbot von Asbestschlamm-Transporten von der niedersächsischen Deponie Wunstorf zur schleswig-holsteinischen Sondermülldeponie Rondeshagen sowie nach Mecklenburg-Vorpommern bekräftigt. Das schleswig-holsteinische Verkehrsministerium hatte am 10. April den Transport in der geplanten Form untersagt.

Baden-Württemberg schließt Doppelvertrag zur Sondermüll-Entsorgung

| Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller hat mit zwei Entsorgungsunternehmen einen Doppelvertrag zur Entsorgung gefährlicher Abfälle unterzeichnet. „Mit den neuen Vereinbarungen“, so Umweltminister Untersteller, „sichern wir uns auch für den Fall eines Entsorgungsnotstandes im Land die nötigen Kapazitäten für die thermische Entsorgung gefährlicher Abfälle.“

Neues Filtermaterial für PFT-Sonderabfall

| Forschungsprojekt zur Behandlung PFT-belasteter flüssiger Sonderabfälle abgeschlossen: Die Essener Firma Cornelsen Umwelttechnologie hat gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut Umsicht neue Adsorptionsmaterialien für per­fluorierte Tenside (PFT) entwickelt.

SAM warnt vor Handel mit Altkatalysatoren bei eBay

| „Beim sorglosen Handel mit gefährlichen Abfällen über Internetauktionsplattformen hört der Spaß auf.“ Das betont die Sonderabfall-Management-Gesellschaft Rheinland-Pfalz. Der SAM fiel nämlich jetzt im Rahmen ihrer Kontrolltätigkeit auf, dass Altkatalysatoren munter über eBay vertrieben werden. Die SAM warnt in diesem Zusammenhang vor Gesundheitsgefahren und möglichen Straftaten.

Gebührenerhebung durch SAM wird kostengünstiger

| Die Abfallgebührenerhebung durch die Sonderabfall-Management-Gesellschaft Rheinland-Pfalz (SAM) wird einfacher und kostengünstiger. „Künftig gibt allein die entsorgte Abfallmenge den Ausschlag für die Höhe der Gebühren. Bislang erfolgte das über prozentuale Aufschläge auf die Entsorgungskosten, aber das hat sich für die betroffene Wirtschaft als zu aufwendig und nicht mehr zeitgemäß erwiesen“, so Wirtschaftsministerin Eveline Lemke.

Shredder-Halde in Mannheim-Rheinau wird geräumt

| Die umstrittene Shredder-Halde in Mannheim-Rheinau wird geräumt. Das hat die Mannheimer Stadtverwaltung gestern mitgeteilt. „Die circa 28.000 Tonnen Shredder-Abfälle können jetzt nach über 20 Jahren ordnungsgemäß entsorgt werden“, sagte Josef Krah, Leiter des Fachbereichs Baurecht und Umweltschutz. Eigentümer des Grundstücks, auf dem sich die Shredder-Halde befindet, ist die Firma Schrott Wetzel.

bvse: Keine Nachweispflicht für nicht gefährliche Abfälle

| Der Entsorgerverband bvse lehnt einen vom Bundesumweltministerium (BMU) anvisierten elektronischen Begleitschein für nicht gefährliche Abfälle ab. Vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen sei damit ein erheblicher Mehraufwand verbunden, hieß es auf dem Sonderabfall-Forum des Verbands Mitte November.

Sonderabfallbranche ist zuversichtlich

| Wohin bewegt sich die Sonderabfallwirtschaft in Europa? Diese Frage stand im Mittelpunkt des bvse-Sonderabfallforums im November 2011. Dabei wurde deutlich: Die Branche hat das Potenzial, ein noch größerer Ressourcenlieferant zu werden. Der Altölmarkt hat bereits gezeigt, wie Ressourcen optimal genutzt werden können. Das schreibt der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) in einer Mitteilung.

Sächsische Grüne kritisieren steigende Sondermüll-Importe

| "Trotz zahlreicher Skandale setzt sich die fatale Tendenz, Sachsen als Müllimportland im internationalen Wettbewerb zu positionieren, fort“, kritisiert Johannes Lichdi, Obmann der Grünen-Fraktion im Sächsischen Landtag im Abfall-Untersuchungsausschuss, die Landesregierung. Gestern hatte das Statistische Landesamt von einem erneuten Anstieg von Sonderabfall-Importen nach Sachsen berichtet.
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