SCHLAGWORTE: Saarland

EVS führt mengenabhängiges Abfall-Gebührensystems ein

| Die Einführung des mengenabhängigen Abfall-Gebührensystems in den saarländischen Kommunen, die die Abfalleinsammlung über den Entsorgungsverband Saar organisieren lassen, ist erfolgreich verlaufen. Das teilt der EVS mit. So seien die Abfallmengen stark gesunken und die Bürger profitierten von Rückzahlungen.

Nachhaltigkeits-Check für KMU

| Für Mittelständler in Rheinland-Pfalz und im Saarland wird ein KMU-Nachhaltigkeits-Check angeboten. 20 Unternehmen erhalten die Möglichkeit einer geförderten Teilnahme, wie der der Projektkoordinator, Global Nature Fund, mitteilt. Dafür können sich interessierte Unternehmen noch bewerben.

1,9 Prozent mehr Unternehmensinsolvenzen im Juli 2012

| Im Juli 2012 meldeten die deutschen Amtsgerichte 2.580 Unternehmensinsolvenzen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) gab es demnach im Juli 2012 in Deutschland (ohne das Saarland) 1,9 Prozent mehr Unternehmensinsolvenzen als im Juli 2011

Interseroh Serog eröffnet neuen Schrottplatz in Homburg

| Die Interseroh Serog GmbH eröffnet am 1. Juli einen Platz für Nichteisen-Metalle und Stahlschrott in Homburg. "Auf einer Fläche von 4.000 Quadratmetern bieten wir unseren Kunden eine Möglichkeit zur einfachen und sicheren Entsorgung ihrer Schrotte und Metalle", sagt Werner Bärnthaler, Geschäftsführer Interseroh Serog.

Umweltministerin beanstandet EVS-Beschluss zur Müllgebühren-Erhöhung

| Die saarländische Ministerin für Umwelt und Verbraucherschutz, Anke Rehlinger, hat den Beschluss der Verbandsversammlung des Entsorgungsverbandes Saar (EVS) zur Anhebung der Müllgebühren im Saarland beanstandet. Sie habe die Geschäftsführung aufgefordert, den Beschluss aufzuheben. Diese Entscheidung teilte das Umweltministerium gestern den EVS-Geschäftsführern mit.

Saarlands Umweltministerium mit neuem Zuschnitt

| Derzeit ist vor allem das Organisationstalent der neuen saarländischen Umwelt- und Verbraucherschutzministerin gefragt. Nach ihrer Vereidigung am Mittwoch hat Anke Rehlinger ihre Arbeit aufgenommen. Da dem Ministerium von den Koalitionspartnern ein neuer Zuschnitt verordnet wurde, müsse das Haus völlig neu strukturiert werden, verbunden auch mit den Weg- und Zuzügen vieler Mitarbeiter, so das Landesumweltministerium.

Saarland erfasst 250.000 Wertstoffe separat

| Das saarländische Umweltministerium hat heute die Siedlungsabfallbilanz für das Jahr 2010 vorgelegt. Danach sind 2010 im Saarland circa 2,7 Millionen Tonnen Siedlungsabfälle angefallen. Insgesamt seien 250.000 Tonnen Wertstoffe (Bioabfälle, Grünschnitt, Papier, Glas und Leichtverpackungen, Metalle und Holz) separat erfasst und der Verwertung zugeführt worden. In diesem Jahr sei das Saarland in der Abfallwirtschaft einen großen Schritt vorangekommen, sagte die saarländische Ministerin für Umwelt, Energie und Verkehr, Simone Peter.

Saarland hat noch viel Biomasse-Potenzial

| Bis zu 16 Prozent des Gesamtstromverbrauches im Saarland könnte im Jahr 2050 aus Biomasse gewonnen werden. Derzeit liegt der Anteil der Biomasse am Stromverbrauch bei rund 3 Prozent. Das ist ein Ergebnis der Biomasse-Potenzialstudie für das Saarland, die das Saarbrücker Institut für ZukunftsEnergieSysteme (Izes) im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Energie und Verkehr erstellt hat. Im Fokus stand insbesondere die Reststoffwirtschaft mit den darin beinhalteten Potenzialen.

Erste Erfolge durch neues Abfallkonzept im Saarland

| „Die aktuelle Bilanz des Entsorgungsverbandes Saar belegt, dass wir mit unserem im Abfallwirtschaftsplan gesteckten Ziel, das Restmüllaufkommen drastisch zu reduzieren, richtig liegen“, sagt Simone Peter. Die saarländische Ministerin für Umwelt, Energie und Verkehr ist zufrieden darüber, dass das im vergangenen Jahr vorgestellte Abfallkonzept des Landes bereits Erfolge zeige.

Saarland ermittelt Potenziale für Bioenergie

| Im Saarland wird derzeit ein Masterplan „Neue Energien" erarbeitet. Darin sollen unter anderem die Potenziale für Solar-, Wind- und Bioenergie sowie Geothermie für die Strom- und Wärmeerzeugung im Saarland ermittelt werden. Das hat das saarländische Umweltministerium mitgeteilt.

Entsorgungsverband Saar führt neues Abfallgebührensystem ein

| In 45 saarländischen Kommunen werden seit Anfang März die alten Restmüll- und Biotonnen gegen neue ausgetauscht, die mit einem Identifikationschip ausgestattet sind – 360.000 an der Zahl. Diese "Umtauschaktion" ist die Grundlage für das neue Abfallgebührensystem für den Restmüll. Am 1. Januar 2011 soll es in den Kommunen starten, die die Einsammlung des Abfalls über den EVS organisieren.

Niedersachsen machen mehr Müll

| Die Einwohner von Niedersachsen hinterlassen gemeinsam mit den Saarländern von allen Bundesbürgern den meisten Hausmüll. Nach einer Übersicht des Landesbetriebes für Statistik entfielen auf jeden Bürger der beiden Länder im Jahr 2007 rein rechnerisch 506 Kilo Haushaltsabfall.

BDSV: Altdeponien als Rohstofflager nutzen

| Die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) hat sich mit zwei wissenschaftlichen Untersuchungen auseinandergesetzt, die jüngst veröffentlicht wurden. Die beiden Ingenieurbüros ( Gerhard Rettenberger, Ingenieurgruppe RUK und Klaus Wiemer, Hessischer Forschungsverbund Abfall/Witzenhausen-Institut) hatten unterschiedliche Fragestellungen bearbeitet.

Weniger Hausmüll im Saarland

| Nach Jahren der Stagnation will das Saarland das Aufkommen an Hausmüll weiter reduzieren. Die Landesregierung plant deshalb, die Umstellung des Gebührensystems auf Verwiegung oder Leerungshäufigkeit zu ermöglichen. Den entsprechenden Gesetzentwurf will sie Anfang 2009 im Landtag einbringen.
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