SCHLAGWORTE: IG Paro

IG Paro löst sich auf

| Die Interessengemeinschaft Papierrohstoffe (IG Paro) stellt ihre Aktivitäten ein. Wie der Geschäftsführer Werner Templin mitteilt, litt die IG Paro zuletzt unter einem massiven Mitgliederschwund, der nun die Interessengemeinschaft zum Aufgeben zwinge. Bis Ende des Monats stehe die IG Paro den Unternehmen aus der Altpapierbranche noch zur Verfügung, dann wird das Geschäft beendet.

IG PARO: Keine Rekommunalisierung der Altpapierentsorgung

| Zufrieden äußert sich der Papierverband IG PARO über das Gutachten zum Thema "Haushaltsabfälle zwischen Privatisierung und Kommunalisierung" des Umweltministeriums. "Das Gutachten weist die Kommunen in die Schranken", stellte IG PARO Geschäftsführer Werner Templin fest.

Nicht alle Papierfabriken halten bestehende Verträge ein

| Dies schreibt die IG Paro in ihrer jüngsten Pressemitteilung. Laut dem Geschäftsführer des Altpapierinteressensverbandes, Werner Templin, würden Papierfabriken immer häufiger rechtskräftige Verträge nicht mehr erfüllen. Templin: „Hier wird eklatant gegen bestehendes Recht verstoßen.“

Mindestlohn trifft Altpapierbranche besonders hart

| Der vor kurzem beschlossene Mindestlohn für Beschäftigte der Entsorgungsbranche trifft die Sortierbetriebe in der Altpapierbranche besonders hart, kritisiert Werner Templin. Wie der Geschäftsführer der IG Paro heute in einem Gespräch mit dem RECYCLING magazin erläuterte, liegt dies vor allem daran, dass die automatische Sortierung in der Altpapierbranche bei weitem noch nicht so weit voran geschritten sei, wie beispielsweise bei den Altkunststoffen.

Staatliche Hilfe für die Altpapierbranche gefordert

| Der Interessensverband IG PARO fordert staatliche Hilfe für die Altpapierbranche, weil bei den derzeitigen Preisen mittelfristig kein wirtschaftliches Überleben der Unternehmen möglich sei.

IG Paro fordert mehr Transparenz bei den Altpapierpreisen

| Der vom Statistischen Bundesamt dokumentierte rapide Verfall der Altpapierpreise im abgelaufenen Jahr sollte der Altpapierbranche zu denken geben. Um mehr Markttransparenz zu erreichen, bietet die IG Paro dem Statistikamt eine bessere Zusammenarbeit an.

IG PARO lenkt ein: Altpapier ist nicht Reach-pflichtig

| Die Interesssensgemeinschaft Papierrohstoffe (IG PARO) begrüßt, dass ein Vertreter der EU-Kommission auf der BIR-Jahrestagung in Düsseldorf Ende Oktober klar gestellt hat, dass Inhaltsstoffe von Altpapier nicht Reach-pflichtig sind.

Reach-Vorregistrierung für Altpapier?

| Der Status des Altpapiers steht derzeit in der Diskussion. Fraglich sind auch die Konsequenzen aus der Chemikalienverordnung Reach für die Beteiligten am Altpapiermarkt. Daher hat die Interessensgemeinschaft Papierrohstoffe (IG Paro) eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die sich damit befasst, ob Altpapier im Rahmen von Reach vorregistriert werden sollte, so die IG Paro.

IG PARO-Vertreter konnten sich mit DSD-Spitze nicht einigen

| Der Streit zwischen der Interessensgemeinschaft Papierrohstoffe (IG PARO) und der Dualen System Deutschland GmbH (DSD) hinsichtlich der neuen Vertragsentwürfe der DSD zur Sammlung und Verwertung von Verkaufsverpackungen aus Papier, Pappe und Karton verschärft sich.

IG Paro sucht Gespräche mit DSD

| Der Altpapierverband IG Paro ist über die DSD-Vertragsentwürfe für Papier, Pappe und Karton erstaunt und fordert eine Überarbeitung.

IG PARO: Reach hat keine Auswirkungen auf den Altpapiersektor

| Die Verordnung des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 18.12.2006 zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (Reach) hat keine Auswirkungen auf Unternehmen, die Altpapier sammeln, sortieren und vermarkten.

IG PARO ist nun voll einsatzbereit

| Die IG PARO Interessengemeinschaft Papierrohstoffe hat mit Wirkung vom 01.01.2008 für alle Neumitglieder den Mitgliedsbeitrag auf 6.000 Euro pro Jahr festgelegt. Gleichzeitig teilt die IG PARO mit, dass die Geschäftsstelle in Frankfurt jetzt voll einsatzbereit ist.

BDE kritisiert Gründung der IG Paro

| Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft hat mit Unverständnis auf die Gründung des neuen Papierrecyclingverbandes IG Paro reagiert. Der Schritt werde nicht als Bedrohung empfunden, sei aber "grundsätzlich ein falsches Signal", sagte BDE-Sprecher Karsten Hintzmann den RECYCLING magazin. Die Recycling- und Entsorgungsbranche müsse gegenüber der Öffentlichkeit und vor allem der Politik um ein einheitliches Bild bemüht sein.

bvse: Verbände müssen gesamte Branche vertreten

| Interessengruppen, die sich isoliert nur um einen einzelnen Stoffstrom kümmern, greifen nach Ansicht des Bundesverbandes Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) zu kurz. Die Mittelstandsvertretung der Branche erinnert daran, dass die Einzelverbände sich in der Vergangenheit für mehr Schlagkraft zusammengeschlossen haben, und warnt angesichts turbulenter Zeiten davor, "die Vergangenheit wieder aufleben zu lassen".
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