SCHLAGWORTE: Haushaltsabfälle

Pro-Kopf-Aufkommen an Hausmüll 2010 leicht rückläufig

| Das durchschnittliche Pro-Kopf-Aufkommen an Haushaltsabfällen sank 2010 gegenüber dem Vorjahr um 5 Kilogramm auf 450 Kilogramm. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Angaben weiter mitteilt, wurden insgesamt 36,8 Millionen Tonnen Abfälle bei den Haushalten eingesammelt. Das seien 0,4 Millionen Tonnen weniger als 2009 gewesen.

Menge an Haushaltsabfällen steigt in Sachsen

| In Sachsen sind 2009 mehr Haushaltsabfälle angefallen als im Jahr zuvor. Insgesamt 1.368.591 Tonnen Haushaltabfälle seien 2009 in Sachsen durch die öffentliche Müllabfuhr eingesammelt worden. Das geht aus den Zahlen hervor, die das Statistische Landesamt veröffentlicht hat. 2008 seien es mit rund 1,352 Millionen Tonnen geringfügig weniger gewesen.

BMU will Wertstofftonnen-Planspiel bis August abschließen

| Das Bundesumweltministerium (BMU) will das Planspiel zur Fortentwicklung der Gelben (Verpackungs-)Tonne zu einer bundesweiten Wertstofftonne in den kommenden Monaten zügig durchführen. Entsprechende Einladungen seien bereits versandt worden, wie das BMU mitteilt.

2009 erzeugte jeder Deutsche 455 Kilo Haushaltabfall

| Das Aufkommen an Haushaltsabfällen in Deutschland ist 2009 gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden 2009 insgesamt 37,2 Millionen Tonnen Haushaltsabfälle eingesammelt. Das entspreche einem Durchschnitt von 455 Kilogramm je Einwohner. 2008 seien es noch 36,7 Millionen Tonnen Abfälle beziehungsweise 448 Kilogramm pro Einwohner gewesen.

bvse fordert schnelle Einführung der Wertstofftonne

| Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) drängt den Gesetzgeber, möglichst schnell eine Verordnung zur Einführung einer flächendeckenden trockenen Wertstofftonne auf den Weg zu bringen. Zuvor sollten jedoch wesentliche Grundlagen im Kreislaufwirtschaftsgesetz geregelt werden.

Remondis fordert höhere Recyclingquoten

| Deutschland sollte die Chance nicht verpassen, seine Vorreiterrolle in der europäischen Kreislaufwirtschaft weiter auszubauen. Der Entsorgungskonzern Remondis fordert deshalb höhere Recyclingquoten als derzeit im Referentenentwurf zur Novelle des Kreislaufwirtschaftsgetzes vorgesehen.

Neue Schneidradpumpen für Haushaltsabfall

| Auf der Umweltmesse IFAT Entsorga, die vom 13. bis 17. September 2010 in München stattfindet, stellt der japanische Hersteller Tsurumi erstmals seine neuen Schneidradpumpen der Serie C-CR vor. Im Rahmen einer Leistungsdemonstration können Messebesucher typischen Haushaltsabfall wie Getränkedosen, Plastikflaschen oder Kunststofftüten in ein Wasser-Bassin auf dem Messestand werfen, das die Pumpe im Kreislauf verpumpt.

Kommunale Wertstofftonne auf dem Prüfstand

| Die Pläne einiger Kommunen, selbst Wertstoffe zu sammeln, haben die Diskussion um die gesetzliche Einführung einer bundesweiten Wertstofftonne angeheizt. Trotz aller Gegensätze lassen sich aber auch Gemeinsamkeiten erkennen.

Rehbock: Kartellamt sieht bvse-Modell als eine mögliche Option

| Das Bundeskartellamt hat in seiner Stellungnahme zum Arbeitsentwurf eines neuen Kreislaufwirtschaftsgesetzes das von bvse, BDSD und kommunalen Spitzenverbänden gemeinsam entwickelte Ausschreibungsmodell ausdrücklich als eine mögliche Option anerkannt, schreibt der bvse in seiner jüngsten Pressemitteilung.

Trennverhalten der Thüringer liegt 2008 über dem Bundesdurchschnitt

| 152,6 Kilogramm Hausmüll hat jeder Thüringer im Schnitt 2008 produziert. Das sind 5 Kilo weniger als im Jahr 2007. Getrennt gesammelt hatten die Bürger jeweils 71,3 Kilo pro Kopf - damit liegt das Bundesland über dem Bundesdurchschnitt.

Pro Kopf 471 Kilogramm Haushaltsabfälle in Hessen gesammelt

| In Hessen wurden im Jahr 2008 über die öffentlichen Entsorgungssysteme rund 2,86 Millionen Tonnen Haushaltsabfälle eingesammelt. Das gab das hessische Statistische Landesamt im Rahmen der jährlichen Erhebung über die Haushaltsabfälle heute bekannt.

Studie über die getrennte Sammlung verwertbarer Abfälle aus privaten Haushalten

| Inwieweit sind bestehende Strukturen und Systeme für die Sammlung verwertbarer Abfälle aus privaten Haushalten sowohl unter ökonomischen als auch ökologischen Gesichtspunkten sinnvoll? Unter dem Titel „Ökonomische und ökologische Bewertung der getrennten Sammlung von verwertbaren Abfällen aus privaten Haushalten sowie vergleichbaren Anfallstellen“ haben drei wissenschaftliche Institute im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums vor kurzem eine Studie vorgestellt.

VKU nimmt Stellung zum neuen Koalitionsvertrag

| Das Ziel der neuen Regierungskoalition, den Wettbewerb im Energiemarkt zu stärken, wird vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) begrüßt. Dafür reiche es jedoch nicht, Preis- und Markttransparenz und den grenzüberschreitenden Stromhandel zu fördern. Erforderlich seien vielmehr neue Wettbewerber am Markt, so der VKU. In der Abfallwirtschaft müsse es zudem zu einer klaren Regelung der kommunalen Zuständigkeit für die Entsorgung aller Haushaltsabfälle und der damit gemeinsam einzusammelnden Gewerbeabfälle (Geschäftsmüll) im Zuge der Umsetzung der EU-Abfallrahmenrichtlinie in deutsches Recht kommen, fordert der VKU.

BDE und BDSV begrüßen BMU-Gutachten zu Haushaltsabfällen

| Die Debatte um die Entsorgung von Haushaltsabfällen erhält neue Nahrung: Das Bundesumweltministerium hat eine Studie zum Thema "Haushaltsabfälle zwischen Privatisierung und Kommunalisierung" anfertigen lassen. Offenbar fallen die Ergebnisse nicht zum Nachteil der Privaten aus, denn der Entsorgerverband BDE und der Stahlrecyclingverband BDSV sind zufrieden. Das Gutachten, so die beiden Verbände, setze einen deutlichen Kontrapunkt zum Standpunkt der kommunalen Abfallwirtschaft.
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