SCHLAGWORTE: Bioabfall

Bio- und Grünabfälle: Vergären, vergasen, tanken

| Biogas aus Abfall als Treibstoff für Müllwagen? In Zeiten steigender Energiepreise wird das Gas für Entsorger zu einer echten Alternative.

Schmack Biogas sieht Chancen nach Insolvenz

| Der Biogasanlagen-Hersteller Schmack setzt seinen Betrieb nach dem Insolvenzantrag in vollem Umfang fort. "Das Insolvenzverfahren wird für die Schmack Biogas AG eine Chance sein, gestärkt aus dieser Krise herauszukommen", teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Hubert Ampferl von der Nürnberger Kanzlei Dr. Beck & Partner am Donnerstag in Schwandorf in der Oberpfalz mit. Vor allem der hohe Auftragsbestand werde zu einer positiven Entwicklung in dem Insolvenzverfahren beitragen.

Schmack Biogas stellt Antrag auf Insolvenz

| Der Biogasanlagen-Hersteller Schmack hat wegen drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenzantrag gestellt. Trotz intensiver Verhandlungen mit Banken und Investoren habe keine Einigung über die Finanzierung der Schmack-Biogas-Gruppe erzielt werden können, teilte das Unternehmen heute in Schwandorf mit.

Bioabfall-Vergärung – trocken oder nass?

| Als Output von Vergärungsanlagen entsteht nicht nur Biogas, sondern es fallen in Abhängigkeit von der jeweils gewählten Technologie auch Gärrückstände in flüssiger und/oder fester Art an, die je nach Verfahrenstechnik mehr oder weniger zum Verkauf geeignet sind oder entsorgt werden müssen. Die Anlagenbetreiber stehen dabei vor der grundsätzlichen Entscheidung, ob sie trocken oder nass vergären sollen.

Großbritannien fördert massiv Ausbau der anaeroben Vergärung

| Die britische Regierung hat ehrgeizige Ziele: Bis 2020 sollen 15 Prozent des gesamten Energieverbrauchs aus erneuerbaren Energien bereitgestellt werden – innerhalb einer Dekade muss also eine Steigerung um das Siebenfache erzielt werden. Auch die Deponierungsziele und Verwertungsquoten haben es in sich. Auf dem Weg dorthin erreichen zu können, wird die anaerobe Vergärung, sprich die Gewinnung von Biogas, eine Schlüsselrolle spielen.

SRH startet Recycling-Offensive

| Die Hamburger sollen künftig mehr verwertbare Abfälle getrennt sammeln. Nach der Einführung der Blauen Tonne für Altpapier will die Stadtreinigung Hamburg (SRH) nun auch die Nutzung der Grünen Tonne für Bioabfälle ausbauen. SRH-Geschäftsführer Rüdiger Siechau kündigte bei der Vorstellung des Geschäftsberichts 2008 eine Recycling-Offensive an.

BMU fordert eigenständige Bioabfall-Rahmenrichtlinie

| Eine internationale Konferenz diskutiert derzeit in Brüssel über das Thema Bioabfälle. Zur Eröffnung der Konferenz, die von der EU-Kommission und den Umweltministerien aus Tschechien, Belgien und Deutschland veranstaltet wird, forderte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Astrid Klug, eindeutige europäische Rahmenbedingungen zur Förderung der Bioabfall-Verwertung.

BMU fordert eigenständige Bioabfall-Rahmenrichtlinie

| Eine internationale Konferenz diskutiert derzeit in Brüssel über das Thema Bioabfälle. Zur Eröffnung der Konferenz, die von der EU-Kommission und den Umweltministerien aus Tschechien, Belgien und Deutschland veranstaltet wird, forderte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Astrid Klug, eindeutige europäische Rahmenbedingungen zur Förderung der Bioabfall-Verwertung.

Saarländische Gemeinden dürfen Bioabfälle selber verwerten

| Die saarländischen Gemeinden müssen ihre Bioabfälle nicht dem Entsorgungsverband Saar (EVS) zur Verwertung überlassen. Das hat das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes entschieden (Az.: 1 A 2/08). Zuvor hatte der EVS die Ansicht vertreten, dass die Gemeinden wie auch bei der Entsorgung des Restmülls einem Anschluss- und Benutzungszwang unterliegen.

Baden-Württemberg: Novellierung des Landesabfallgesetzes

| Der baden-württembergische Landtag hat eine Neufassung des Landesabfallgesetzes beschlossen. Das teilt das Umweltministerium in Stuttgart mit. Mit einer Öffnungsklausel solle die energetische Nutzung von Abfällen erleichtert werden.

Berliner Stadtreinigung baut zwei Biogas-Anlagen

| In Spandau und Marzahn will die Berliner Stadtreinigung (BSR) je eine Biogasanlage zur Verwertung des Bioabfalls aus der haushaltsnahen Sammlung errichten. Die Investitionssumme wird insgesamt etwa 25 Millionen Euro betragen. Zurzeit fallen nach Angaben der BSR 50.000 Tonnen Biomüll im Jahr an. Ab 2010 sollen sie in den eigenen Anlagen vergoren werden. Erst Anfang der Woche hatte der Umweltausschuss beschlossen, die Bioabfall-Sammlung deutlich auszuweiten.

Lübecker zahlen zuviel für Bioabfall-Entsorgung

| Die Stadt Lübeck will die Bioabfall-Entsorgung neu vergeben. Wie die „Lübecker Nachrichten“ Ende August berichteten, soll der vor 13 Jahren geschlossene Vertrag mit dem Zweckverband Ostholstein nicht verlängert werden. Das habe Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) im Senat entschieden.
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