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Stahl

  • Dank der weltweiten Konjunkturerholung und der Abwrackprämie sieht sich die deutsche Autoindustrie auf dem Weg aus der Krise. „Die Talsohle haben wir nach den vorliegenden Zahlen durchschritten“, sagte der Präsident des Verbandes der Autoindustrie (VDA), Matthias Wissmann, am Mittwoch in Frankfurt. In den kommenden Monaten dürfte sich die Lage „Schritt für Schritt weiter verbessern.“ Der Födertopf der Abwrackprämie ist unterdessen schneller leer als erwartet.

  • Die US-Recycling-Konzerne Novelis und Alcoa haben gemeinsam die Firma Evermore Recycling gegründet. Ihr Ziel: Das Recycling von Aluminiumdosen zu optimieren. Die neue Firma soll als Bindeglied zwischen den Anfallstellen von Dosen und den beiden Recyclingfirmen agieren. Dadurch, so hoffen die Gründungsfirmen, wird sich auch die Recyclingrate für Aludosen in Nordamerika deutlich erhöhen.

  • Seit August vergangenen Jahres wurden nach offiziellen Angaben in Deutschland mindestens 150 Tonnen radioaktiv belastete Edelstähle in Form von Stangen, Stahlseilen, Ventilgehäusen und Edelstahlspänen gefunden. Da diese vermehrt in Schrottbetrieben entdeckt wurden, die Kontamination also erst über die Entsorgung der Produktionsabfälle offenkundig werde, offenbare das „eklatante Lücken“ im Kontrollsystem, kritisiert der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse). Der Verband fordert daher bessere Einfuhrkontrollen.

  • Warnung aus der Deutschen Industrie: Werde nichts gegen den Rohstoffmangel getan, seien massiv Arbeitsplätze in Deutschland gefährdet, teilte der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) am Dienstag in Berlin mit. „Wir sehen, wie sich die Welt um uns herum – gerade auch China – mit Rohstoffen eindeckt“, sagte das BDI-Präsidiumsmitglied Ulrich Grillo. Vor allem bei den Sekundärrohstoffen gäbe es bereits jetzt „erhebliche Versorgungsengpässe“.

  • Metallrecycler, Schrottverarbeiter, Importeure und Exporteure von NE-Schrotten und Metallen in Indien haben sich zum ersten Mal zusammengeschlossen: Unter dem Namen „Metal Recycling Association of India“ (MRAI) traten schon bei der Gründung 40 Firmen und kleinere Verbände bei. Geplant war der Verband schon länger, nun ging die Gründung überraschend schnell über die Bühne. Der Grund: Eine Entscheidung des indischen Umweltministeriums stellt die Branche vor massive Probleme.

  • Weltweit nimmt die Rohstahlproduktion wieder zu. Nach den jüngsten Zahlen der World Steel Association ist die weltweite Rohstahlerzeugung im Juli auf ihren höchsten Stand des Jahres gestiegen, und die chinesische Produktion hat erstmals die Grenze von 50 Millionen Tonnen in einem Monat überschritten.

  • Nach ihrem unerwartet großen Erfolg lässt die US-Regierung die Abwrackprämie nach deutschem Vorbild am kommenden Montag auslaufen. „Das Programm war ein Rettungsanker für die Autoindustrie, hat einem wichtigen Teil der Wirtschaft auf die Beine geholfen und Menschen Arbeit gegeben“, sagte US-Verkehrsminister Ray gestern.

  • Wie die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen mitteilt, hat das spanische Joint Research Centre (JRC) bereits im Juli Teilen der betroffenen Wirtschaft neue Vorschläge für das Abfallendekriterium gemäß Artikel 6 der Abfallrahmenrichtlinie (AbfRRl) für Aluminium- und Stahlschrotte vorgestellt. Die Vorschläge wurden im Auftrag der EU-Kommission erarbeitet und werden derzeit in der Branche diskutiert.

  • Überraschende Halbjahresbilanz für den International Zink- und Bleimarkt: Wie die „International Lead and Zinc Study Group“ (ILZSG) jetzt bekannt gab, fiel vor allem die Bleinachfrage im ersten Halbjahr 2009 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insgesamt nur um 0,7 Prozent. Etwas stärker fiel der Rückgang beim Zinkverbrauch aus: 11,5 Prozent wurden im Januar bis Juni 2009 im Vergleich zum Vorjahr weniger nachgefragt.

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