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Stahl

  • Die Schweizer Recyclingfirma Karl Kaufmann AG hat dem Düsseldorfer Anlagenhersteller Metso einen Auftrag für eine komplette kundenspezifische Shredderanlage für Mischschrott erteilt. Die Shredderanlage, die einen Output von annähernd 90.000 Tonnen haben soll, werde in der zweiten Hälfte dieses Jahres ausgeliefert.

  • Der Verband Deutscher Metallhändler (VDM) kritisiert ein neues Regelwerk aus Brüssel. Die CLP-Verordnung, die als Ergänzung der Reach-Vorschriften gilt, würde den Unternehmen einen „unnötigen Aufwand“ abverlangen. Von der versprochenen Deregulierung sei in Brüssel nichts zu spüren.

  • Eigentümer von Metallschrottbetrieben, die in Gewerbe- oder gar Industriegebieten tätig sind, machen sich selten Gedanken darüber, wie sich die Bebauung in der Nachbarschaft ändert. Das sollten sie aber, insbesondere dann, wenn neue Wohngebiete errichtet werden.

  • Der Stahlschrott-Verband BDSV warnt vor den Folgen einer Mauterhöhung. „Die geplante Zusatzbelastung der Speditionen würde die Recyclingunternehmen mit eigenem Fuhrpark massiv treffen“, erklärt der Hauptgeschäftsführer des Verbands, Rainer Cosson. Die Bundesvereinigung plädiert für ganzheitliche Maßnahmen, um einem Verkehrsinfarkt vorzubeugen.

  • Bei einer großangelegten Razzia gegen die sogenannte Schrottmafia hat die Augsburger Staatsanwaltschaft im Rahmen einer internationalen Aktion Mitte der Woche zugeschlagen. Gemeinsam mit der Kriminalpolizei in Schwaben wurden 90 Wohnungen und Gewerbebetriebe in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Sachsen-Anhalt und Berlin durchsucht. Dabei wurden 24 Personen festgenommen.

  • Die deutschen Hüttenwerke haben im Dezember 2,28 Millionen Tonnen Roheisen und 3,03 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, produzierten die Hüttenwerke 38,9 Prozent mehr Roheisen und 23,7 Prozent mehr Rohstahl als im Dezember 2008.

  • Erneutes Rekordjahr: Um weitere zwei Prozent ist die Verwertungsquote für Stahlverpackungen im Jahr 2008 in Deutschland gestiegen. Weißblech wurde demnach zu 93,6 Prozent recycelt. Der Verpackungsstahlproduzent Rasselstein, der einzige Hersteller Deutschlands, spricht von einer fast vollständig erreichten Kreislaufwirtschaft und spricht sich gegen die Erhöhung von Verpackungsgebühren aus.

  • Nach einem Jahr mit leichten Verlusten hofft die Edelmetallindustrie auf bessere Zeiten. „Die Krise ist an uns in diesem Jahr nicht spurlos vorüber gegangen“, sagte der Vorsitzende der Fachvereinigung Edelmetalle, Roland Gerner, am Freitag in Pforzheim.

  • Die Zahlen sind nicht wirklich aufbauend: Im Jahr 2008 wurden in Deutschland 46 Millionen Tonnen Stahl produziert – zwei Millionen Tonnen weniger als im Vorjahr. Für 2009 soll sich die negative Entwicklung weiter fortsetzen – die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling und Entsorgungsunternehmer (BDSV) rechnet mit einem Rückgang von 28 Prozent. Dennoch ist die Vereinigung zuversichtlich: sie stellt einen Aufwärtstrend fest. Eine nicht unerheblich Rolle spielt dabei die Abwrackprämie

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