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Stahl

  • Stewards der Lufthansa haben mit alten Münzen Millionen Euro ergaunert. Die Bundesbank soll mit der Wiedereinführung bereits verschrotteter Euro-Münzen um rund sechs Millionen Euro betrogen worden sein, wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main mitteilt. Dieser Betrug hätte leicht verhindert werden können, wenn die Bundesbank etablierte Recyclingwege in Deutschland beziehungsweise Europa gewählt hätte, betont der Verband Deutscher Metallhändler (VDM).

  • BMW hat RST Veolia mit der Entsorgung von Werkstattabfällen in der Schweiz beauftragt. Wie der Logistikspezialist aus dem süddeutschen Herrenberg mitteilt, gelte der Vertrag zur Entsorgung der BMW/Mini Handels- und Servicebetriebe seit dem 1. März. Dies sei die erste Zusammenarbeit zwischen BMW und RST Veolia in Sachen flächendeckender Abfallentsorgung aus Werkstattbetrieben.

  • Die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling und Entsorgungsunternehmen (BDSV) und der Verein Deutscher Metallhändler (VDM) wollen künftig als „Fachausschuss Technik und Umwelt BDSV/VDM“ zusammenarbeiten. Darauf haben sich die Mitglieder des Fachausschusses Technik, Umwelt, Entsorgung und Qualitätswesen der BDSV und des Arbeitsausschusses Umwelt des VDM auf ihrer ersten gemeinsamen Sitzung am 1. März in Düsseldorf geeinigt.

  • Das Bureau of International Recycling (BIR) und die European Ferrous Recycling Federation (EFR) sind sehr besorgt über die jüngste Entwicklung in Russland. Russische Zollbehörden planen demnach, die Zahl der Grenzübergänge für Exporte von Eisen- und Stahlschrott aus Russland zu verringern. „Wenn diese Pläne umgesetzt werden, wäre der freie und faire Zugang zu Rohstoffen stark gefährdet“, kritisiert das BIR in einer Mitteilung.

  • Die niederländische Ecore-Gruppe plant eine 70-Prozent-Beteiligung an der Mannheimer Schrott-Wetzel-Gruppe. Für die Schrott-Wetzel-Gruppe bedeute der Einstieg von Ecore die Öffnung von neuen Absatzmärkten, insbesondere in Asien, sowie eine Stärkung des Nicht-Eisenmetallbereichs. Das hat der niederländische Recycler mitgeteilt.

  • Der Einbruch bei der Nachfrage nach Aluminium in Deutschland, der 2009 bei 19 Prozent lag, ist inzwischen nahezu aufgeholt. Nach der übereinstimmenden Ansicht führender Vertreter der Metallindustrie werde die physische Nachfrage nach Aluminium auch im Laufe dieses Jahres weiter steigen, und zwar um etwa 10 Prozent. Das hat der Gesamtverband der Aluminiumindustrie (GDA) mitgeteilt.

  • „Der kraftvolle Jahresauftakt der Stahlindustrie in Deutschland ist vor allem ein Ausdruck solider konjunktureller Rahmenbedingungen.“ Das erklärte Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, auf der Handelsblatt-Jahrestagung „Stahlmarkt 2011“ in Düsseldorf. Die Prognose der WV Stahl bleibe aber mit 44,5 Millionen Tonnen Rohstahl, einem Plus von knapp 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, vorsichtig beziehungsweise enthalte auch einen Spielraum nach oben.

  • Von Januar bis November vergangenen Jahres wurden über 16,3 Millionen Tonnen Stahlschrott aus der Europäischen Union exportiert. Das geht aus vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervor. Gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum sei das ein Anstieg von 14 Prozent gewesen.

  • Novelis will 18 Millionen US-Dollar in den Bau eines neuen Recycling-Zentrums bei der Aluminium Norf (Alunorf) nahe Neuss stecken. Das hat der US-amerikanische Hersteller von Aluminium-Walzerzeugnissen und einer der weltweit führenden Aluminiumrecycler gestern angekündigt. Jährlich sollen 50.000 Tonnen Aluminiumschrott im Novelis-Recycling-Center recycelt werden, heißt es in einer Mitteilung des Konzerns.

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