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Stahl

  • Die EU-Kommission verwarnt die Slowakei wegen ihrer mangelhaften Umsetzung des EU-Rechts über Altfahrzeuge. Wie die Kommission mitteilt, ist sie ist besorgt wegen der anhaltenden Mängel bei der Umsetzung dieser Vorschriften. Die Kommission übermittelt nun eine mit Gründen versehene Stellungnahme. Die Slowakei hat zwei Monate Zeit, um der Aufforderung nachzukommen. Geschieht dies nicht, kann die Kommission den Europäischen Gerichtshof anrufen.

  • Seit Anfang des Jahres schuldet der Leistungsempfänger für den Leistenden die Umsatzsteuer, die sogenannte Reverse Charge. Diese Umkehrregelung hat der Gesetzgeber auf Schrott-Handelsgeschäfte ausgeweitet, um Steuerstraftaten einzugrenzen. Das Bundesfinanzministerium habe es aber bisher nicht geschafft, einen Einführungserlass oder andere amtliche Hinweise zur Handhabung von Reverse Charge herauszugeben, äußert die BDSV deutliche Kritik.

  • Der norwegische Aluminiumkonzern Hydro und das Massachusetts Institute of Technology (MIT) wollen das Recycling von Aluminium optimieren. Die Pläne, ein neues Recycling-Zentrum im westlichen Norwegen zu bauen, seien Teil der unterzeichneten Übereinkunft zur Zusammenarbeit. Das hat Hydro heute bekannt gegeben.

  • Der Export von Schrott wird eine immer größere Rolle spielen. Darüber waren sich die Experten beim Schrottforum des Bundesverbands Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) einig. Diskutiert wurde auf dem Forum Ende vergangenen Jahres unter anderem darüber, ob ein Export eine Alternative für mittelständische Unternehmen sein kann.

  • Nach dem deutlichen Preisrückgang im Oktober sind die Preise auf dem deutschen Stahlschrottmarkt im November angestiegen. Je nach Sorte, Region und Standort sowie preislicher Ausgangslage seien die Preise um etwa 15 bis 30 Euro pro Tonne angestiegen. Das geht aus dem aktuellen Bericht zur Lage auf dem Stahlschrottmarkt der Wirtschaftsvereinigung Stahl hervor.

  • Der EU-Markt für Metallrecycling kehrt ein Jahr nach der Wirtschaftskrise auf den Wachstumspfad zurück. Das Kölner Beratungsunternehmen ecoprog geht davon aus, dass sich bis 2014 das Marktvolumen für Stahlschrott gegenüber 2009 verdreifachen wird. Das geht aus der neu erschienenen Multi-Client-Studie „Marktstudie Metallrecycling in Europa“ hervor.

  • Zwei Jahre lang schrieb sie rote Zahlen, nun wird sie endgültig geschlossen. Wie der Aluminiumhersteller Novelis bekannt gibt, wird in die Schmelzhütte in Aratu, Brasilien, Ende des Jahres steillgelegt. Mehrere Gründe haben laut Novelis zu der Schließung geführt.

  • Die Stahlschrottpreise in Italien sind wieder fester. Die Stahlwerke hätten ihre Novemberbestände schnell abgebaut, wie Metal Bulletin mitteilt. Am deutlichsten sind demnach die Preise für die Neuschrottsorte von Mitte bis Ende November angestiegen: von 310 Euro auf bis zu 340 Euro pro Tonne.

  • Innerhalb der kommenden zehn Jahre wird die Menge an recyceltem Aluminium um 75 Prozent zunehmen. Das zeigt eine aktuelle Prognose des International Aluminium Institute (IAI). „Schrott ist rund um den Globus zu einem strategischen Rohstoff geworden“, sagte Roland Scharf-Bergmann, Leiter der Recyclingabteilung bei Hydro, auf einer Konferenz in Krakau. Insbesondere China werde sowohl seine Investitionen in das Recycling als auch in Schrottimporte enorm steigern.

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