Newsarchiv
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Die Anfang 2007 gegründete Returo Entsorgungs GmbH hat bis Ende 2007 rund 43.000 Tonnen Abfall für die beiden Müllverbrennungsanlagen in Leverkusen und Bonn akquiriert. Die Gesellschaft, die zu 50 Prozent im Besitz der Leverkusener Entsorgungsgesellschaft Avea und der Müllverwertungsanlage Bonn ist, hat damit einen Erlös von 371.000 € erzielt. Das geht aus dem Jahresabschluss hervor, den Returo beim Bundesanzeiger veröffentlicht hat.
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Erstmals hat das Bureau of International Recycling (BIR) bei seiner Herbsttagung in Düsseldorf den „Papyrus Award“ verliehen. Preisträger ist Emin Leydier, das in Frankreich zwei Papiermühlen betreibt und pro Jahr rund 800.000 Tonnen Altpapier verwendet.
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Der Stahl- und Metallschrottentsorger Scholz investiert über 8,8 Millionen Euro (11,25 Millionen Dollar) in die CMA Corporation. Wie das australische Metallschrott-Recyclingunternehmen mitteilt, will Scholz 45 Millionen Aktien zu je 25 Cent erwerben.
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Das ursprünglich von den Alba-Eignern Axel und Eric Schweitzer ins Auge gefasste Ziel, eine 75-prozentige Mehrheit am Kölner Entsorgungsunternehmen Interseroh zu besitzen, rückt in greifbare Nähe. Den Schweitzer-Brüdern gehören mittlerweile 68,27 Prozent von Interseroh.
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Die Perspektiven der Biomasse in Rheinland-Pfalz hat Umweltstaatssekretärin Jacqueline Kraege dargestellt. Bei der Biomassetagung auf dem Umweltcampus Birkenfeld sprach sie von einem beachtlichen Potenzial der nachhaltigen Energieversorgung. Da die Landesregierung den Anteil an erneuerbaren Energien bis 2020 auf mindestens 30 Prozent steigern will, komme dem Ausbau der Biomasse eine besondere Bedeutung zu.
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In dem sich zunehmend eintrübenden wirtschaftlichen Umfeld konnte die Palfinger Gruppe in den ersten drei Quartalen 2008 weiterhin ein zweistelliges Umsatzwachstum verzeichnen. Die Steigerungsraten erreichten jedoch nicht mehr das Ausmaß der vergangenen Perioden.
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Die Austrian Energy & Environment (AE&E) wird eine Verbrennungslinie für die thermische
Abfallbehandlungsanlage im niederländischen Harlingen bauen. Wie die Anlagenbautochter der börsennotierten A-Tec Industries mitteilt, hat AE&E Lentjes den Auftrag in Höhe von 60 Millionen Euro erhalten. -
Mit seiner jüngsten Entscheidung in Sachen Altpapier hat das Saarländische Oberverwaltungsgericht dem Entsorgungsverband Saar für die Aufstellung Blauer Altpapiertonnen in St. Ingbert deutlich den Rücken gestärkt.
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„Viele Papier- und Kartonhersteller in Deutschland und Europa nutzen die Krise der chinesischen Papierindustrie rücksichtslos aus“. Diesen Vorwurf äußerte Hubert Neuhaus, Vorsitzender des Fachverbandes Papierrecycling beim bvse. Neuhaus berichtete von Preissenkungen von über 40 Prozent gegenüber Oktober.
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Die EU-Kommission will die Rohstoffversorgung in Europa mit einer einheitlichen Strategie sichern. Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung begrüßt diesen Vorschlag. Die Bedeutung des Recyclings, sprich der stofflichen Verwertung werde als wichtiger Bestandteil dieser Strategie in den Mittelpunkt gerückt, teilt der bvse mit.
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Nach bisherigem Recht sind Sekundärbrennstoffe Abfälle, die in abfallrechtlich genehmigten Anlagen eingesetzt und dort energetisch verwertet werden. Damit unterliegen sie nicht der Europäischen Chemikalienverordnung (Reach).
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Die Bielefelder Biogas Nord Gruppe hat in Dorset eine Biogasanlage in Betrieb genommen. Das sei gleichzeitig die erste NaWaRo-Anlage in England, wie der Technologieanbieter im Biogassektor mitteilt. Seit Oktober befindet sich eine zweite Biogasanlage in Sussex im Bau.







