Newsarchiv
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Weniger als die Hälfte: Der konsolidierte Konzernumsatz von Interseroh belief sich im ersten Halbjahr 2009 auf 577,8 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es in den ersten sechs Monaten noch 1.180,7 Millionen Euro. Dennoch zeigt sich der Umweltdienstleister und Rohstoffanbieter optimistisch: Der Verlust des ersten Quartals 2009 konnte im zweiten Quartal immerhin halbiert werden.
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Wer auf Deutschlands Straßen Abfälle transportieren will, hat es nicht leicht. Bevor er seine erste Ausfahrt machen darf, muss er eine Menge an Voraussetzungen erfüllen. Neben den üblichen Auflagen des Güterkraftverkehrsgesetzes muss er auch die besonderen Regeln des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes (KrW-/AbfG) und unter Umständen auch die des Gefahrgutrechts berücksichtigen.
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Der Arbeitskreis für duale Systeme im Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft plädiert für eine Qualitätsoffensive. Hierzu sollen alle neun dualen Systeme mit ins Boot geholt werden. „Wir sehen bestimmte Qualitätsstandards, an die sich alle Betreiber von dualen Systemen halten müssen, als eine der Grundvorausssetzungen für einen fairen Wettbewerb“, sagt der Leiter der Abteilung Kreislaufwirtschaft im BDE, Andreas Bruckschen, im Interview mit dem RECYCLING magazin.
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Das Bremer Institut für Trend- und Marktforschung, trend:research, will voraussichtlich Mitte November eine Studie zur Klärschlammentsorgung in Europa herausgeben. Die Verfasser wagen darin eine Prognose des Marktes bis 2020.
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Unter dem Namen „Energy and Environment Week“ (EEW) findet vom 12. bis 16. April 2010 eine neue Umweltmesse in Pittsburgh statt. Schwerpunkt der Messe sind die Themen Bioenergie, Brennstoffzellen, Energieeffizienz und Recycling. Organisator und Veranstalter der Messe ist das deutsche Unternehmen Freesen & Partner GmbH, einem Spezialisten für die Energie- und Umweltbranche.
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Metallrecycler, Schrottverarbeiter, Importeure und Exporteure von NE-Schrotten und Metallen in Indien haben sich zum ersten Mal zusammengeschlossen: Unter dem Namen „Metal Recycling Association of India“ (MRAI) traten schon bei der Gründung 40 Firmen und kleinere Verbände bei. Geplant war der Verband schon länger, nun ging die Gründung überraschend schnell über die Bühne. Der Grund: Eine Entscheidung des indischen Umweltministeriums stellt die Branche vor massive Probleme.
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Ende vergangener Woche wurde zwischen dem Umweltminister von Peru, Antonio Brack, und der Wirtschaftsministerin der Schweiz, Doris Leuthard, ein Abkommen über die Zusammenarbeit beider Länder im Bereich der Entsorgung und des Recyclings von Elektroschrott festlegt. Die Schweiz will dem Andenstaat beim Aufbau einer umweltfreundlichen Entsorgungsstruktur unterstützen.
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Bislang gibt es keinen mineralischen Baustoff für den Gebäudebau, der anteilig auf sekundäre Rohstoffe zurückgreift. Anfang September jedoch wird ein Gästehaus in Ludwigshafen gebaut. Das Besondere daran: Für gängige Betonsorten wurden neue Recyclingrezepturen erarbeitet.
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Auf der Zentraldeponie Leppe in Engelskirchen wurde seit 1982 Hausmüll deponiert. Seit 2005 dürfen hier keine organischen Abfälle mehr deponiert werden. So erging es vielen Deponien in ganz Deutschland – und doch stecken überall Nutzungspotenziale. Manche Gemeinden errichten nach der Rekultivierung Freizeitparks oder Golfplätze auf den ehemaligen Deponien.
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Die britische Regierung hat ehrgeizige Ziele: Bis 2020 sollen 15 Prozent des gesamten Energieverbrauchs aus erneuerbaren Energien bereitgestellt werden – innerhalb einer Dekade muss also eine Steigerung um das Siebenfache erzielt werden. Auch die Deponierungsziele und Verwertungsquoten haben es in sich. Auf dem Weg dorthin erreichen zu können, wird die anaerobe Vergärung, sprich die Gewinnung von Biogas, eine Schlüsselrolle spielen.
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Das Bremer Institut für Trend- und Marktforschung (trend:research) will den Markt der Verpackungsentsorgung in Deutschland bis 2020 unter die Lupe nehmen. Das Institut rechnet mit einer Verdichtung des Wettbewerbs durch Verdrängung und Neuverteilung von Marktanteilen.
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Eine Mülltonne kann gefährlich werden – besonders für Kinder. Weil sich immer wieder Menschen verletzen, wenn sich an den Tonnen zu weit vor lehnen, hat die Berliner Stadtreinigung (BSR) nun beschlossen, entsprechende Warnschilder auf die Behälter zu kleben.







