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Allgemein

  • Auf den Abfalldeponien in Mecklenburg-Vorpommern wurden 2009 noch rund 720.500 Tonnen Restmüll abgelagert. Das teilt das Statistische Landesamt anhand vorläufiger Angaben mit. Das seien 30 Prozent weniger als im Vorjahr (1,03 Millionen Tonnen) gewesen. Ein wichtiger Bestandteil der Abfallverwertung sei die Kompostierung und Vergärung organischer Abfälle.

  • In der Stadt Gera und im Landkreis Greiz startet im Januar 2011 die Gelbe Wertstofftonne. Der dortige öffentlich-rechtlicher Entsorger, der Abfallwirtschaftszweckverband Ostthüringen (AWV), beauftragt die dualen Systeme damit, in der Gelben Tonne zusätzlich stoffgleiche Nichtverpackungen zu erfassen und zu sortieren. Das hat die Duale System Deutschland (DSD) mitgeteilt.

  • Die Insolvenz der A-TEC Industries und der AE&E-Gruppe hat Folgen für eine ihrer Tochtergesellschaften: Der japanische Hersteller von „Waste to Energy“-Anlagen Hitachi Zosen Corporation übernimmt 100 Prozent der Aktien der AE&E Inova AG. Das hat der Schweizer Anbieter von thermischen Abfallbehandlungsanlagen bekannt gegeben.

  • Künstlerischer Reuse: Architekturstudenten haben unter anderem aus alten Schuhen, Pizzakartons und Plastikflaschen Weihnachtsbäume gebastelt. „Sich jedes Jahr einen neuen Baum in die gute Stube zu stellen, passt gar nicht zum Trendthema ‚Nachhaltigkeit‘“. Diese Überlegung stand laut der Professorin Gabriele G. Kiefer am Anfang der Stegreifaufgabe am Institut für Städtebau und Landschaftsplanung an der TU Braunschweig. Das Ergebnis sind 160 Tannenbäume aus unterschiedlichsten Materialien.

  • Von den im vergangenen Jahr in Verpackungen eingesetzten 91.000 Tonnen Aluminium wurden 74.900 Tonnen verwertet. Dies entspricht einer Recyclingrate von 82,3 Prozent, wie die Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) in einer aktuellen Studie ermittelt hat. Für Aluminium-Getränkedosen im Pfandsystem geht die GVM von einem Rücklauf von sogar 96 Prozent aus. Dies sei der höchste Wert in Europa.

  • Das Umweltbundesamt (UBA) hat die Ergebnisse eines Forschungsprojekts zur Erstellung eines Abfallvermeidungsprogramms veröffentlicht. Ziel dieses vom Öko-Institut und Wuppertal Institut durchgeführten Vorhabens war es, für Deutschland eine fundierte Datenbasis über bestehende Maßnahmen zu schaffen, wie das UBA mitteilt. 296 verschiedene Einzelmaßnahmen seien zusammengetragen worden.

  • Viele Städte und Gemeinden kommen ihrer Pflicht für die Sammlung von alten Energiesparlampen nicht ausreichend nach. Das zeigen die Ergebnisse einer Umfrage unter 42 Groß- und Landeshauptstädten, die die Deutsche Umwelthilfe (DUH) durchgeführt hat. DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch fordert daher neben mehr Engagement der Kommunen auch eine gesetzlich verordnete Rücknahmepflicht im Handel, um ein flächendeckendes Rücknahmesystem für Verbraucher zu schaffen.

  • Im vergangenen Jahr sind in Baden-Württemberg über 1,76 Millionen Tonnen gefährliche Abfälle direkt bei den Erzeugern angefallen. Das geht aus dem aktuellen „Zahlenreport 2009“ der Sonderabfallagentur (SAA) Baden-Württemberg hervor. Dabei machten mit 53 Prozent (845.796 Tonnen) die Bau- und Abbruchabfälle den größten Teil aus. Gegenüber 2008 sei hier ein relativ geringer Rückgang um 4 Prozent zu verzeichnen.

  • Die Kölner Stadtverwaltung will ein „branchenspezifischen Mindestrestmüllvolumen“ einführen. Dazu hat sie in der vergangenen Woche in der Sitzung des Betriebsausschusses Abfallwirtschaft eine Vorlage vorgelegt. Das sei die Zwangsmülltonne für Gewerbebetriebe, gleich ob sie diese benötigen oder nicht, empört sich die Kölner FDP. Die Stadt wolle sich am wertvollen Brennstoff Müll billig ihren Anteil sichern.

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