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Allgemein

  • Hitachi Zosen Inova baut in Helsinki eine „Waste to Energy“-Anlage (WtE). Der finnische Energieversorger Vantaan Energia habe die Lieferung der Feuerungstechnologie und des Kessels für das neue Kombikraftwerk an das Zürcher Unternehmen vergeben. Das hat der Zürcher Technologielieferant bekannt gegeben. Mit dem Abschluss des 60-Millionen-Euro-Vertrags liefere Hitachi Zosen Inova die beiden größten Anlagen (Vaasa und Vantaa) in Finnland.

  • Schwach radioaktive Abfälle aus Deutschland können im US-Bundesstaat Tennessee entsorgt werden. Die US-Kernkraft-Aufsichtsbehörde Nuclear Regulatory Commission (NRC) hat dem Unternehmen EnergySolutions die Lizenz erteilt, bis zu 1.000 Tonnen dieses radioaktiven Mülls zu importieren und in der Abfallverbrennungsanlage in Oak Ridge zu verbrennen.

  • Nach einer Umfrage der EU-Kommission sorgen sich die EU-Bürger um die natürlichen Ressourcen und erachten eine Steigerung der Ressourceneffizienz für erforderlich. Manfred Wierichs, Präsident der European Quality Association for Recycling (EQAR), fordert die EU auf, aus den Sorgen der Bürger Konsequenzen zu ziehen. So bedürfe das Baustoff-Recycling einer Förderung, denn noch sei man im EU-Durchschnitt weit von den Zielen der Abfallrahmenrichtlinie entfernt.

  • Die Müllkrise ist wieder nach Neapel zurückgekehrt. Seit einigen Tagen türmen sich wieder Müllsäcke auf den Straßen der Stadt. Über 2.300 Tonnen Abfall sollen es nach Angaben der Stadt bereits sein. Einige Müllberge seien von aufgebrachten Bürgern in Brand gesteckt worden.

  • Der Countdown läuft: Das Flaschendrehen-Gewinnspiel auf der Kampagnenwebsite was-passt-ins-altglas.de ist noch bis Ende Juni online. Die Website informiert über das richtige Glasrecycling. In dem Multiple-Choice-Quiz wird das Wissen abgefragt. Wer alle zehn Fragen richtig beantwortet, hat die Chance auf ein Wochenende zu zweit in Venedig, wie die Initiative der Glasrecycler mitteilt.

  • Die Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland (DSD) sieht sich durch das Planspiel zur Wertstofftonne bestätigt: Qualitativ hochwertiges Recycling und die privatwirtschaftliche Wertstofferfassung seien untrennbar miteinander verbunden. „Die Weiterentwicklung des Gelben Sacks und der Gelben Tonne hin zu einer Wertstofftonne ist ökologisch sinnvoll und ökonomisch effizient“, betont Stefan Schreiter, Vorsitzender der Geschäftsführung der DSD GmbH.

  • Das Planspiel zur künftigen Wertstofftonne stößt beim Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft auf positive Resonanz. BDE-Präsident Peter Kurth: „Der Umstand, dass ein Planspiel mit mehr als 100 Sachverständigen stattgefunden hat, bei dem alle denkbaren Fragestellungen so tiefgreifend diskutiert wurden, dass die Ergebnisse die Gewähr bieten, am Ende auf hohe Akzeptanz zu stoßen, hebt sich wohltuend von bisherigen Gesetzgebungs- und Verordnungsverfahren ab.“

  • Die Abfallmenge, die jährlich in Bonn anfällt, hält sich auf einem konstanten Niveau. Das Leistungszentrum Amt für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft legte einer Mitteilung der Stadt zufolge in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Verbraucherschutz und Lokale Agenda die Bilanz der Abfallwirtschaft 2010 vor. Insgesamt seien 163.511 Tonnen Abfälle angefallenn an. Dies seien 1,74 Prozent weniger als im Vorjahr. Von auswärts seien noch mal 178.848 Tonnen Müll in die Bonner Müllverwertungssanlage (MVA) gekommen.

  • „Die Pfandsysteme für Mehrwegflaschen und für Einweg-Getränkeverpackungen erweisen sich im Vergleich zur Sammlung von Einweg-Getränkeverpackungen in sogenannten dualen Systemen („Grüner Punkt“) als nachhaltiger.“ Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Mehrweg- und Recyclingsysteme für ausgewählte Getränkeverpackungen aus Nachhaltigkeitssicht“, die die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC für die Deutsche Umwelthilfe (DUH) erstellt hat.

  • Gestern fand in Bonn die Abschlussveranstaltung des Planspiels zur Wertstofftonne statt. Unter Beteiligung der wichtigsten Interessengruppen und Akteure seien zwei verschiedene Modelle zur künftigen Organisation der Wertstoffentsorgung diskutiert worden, wie der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) mitteilt. Der VKU kritisiert in einer Mitteilung die Einengung auf zwei der ursprünglich vier gutachtlich betrachteten Modelle.

  • Die Europäische Kommission fordert Bulgarien, Zypern, Estland, Griechenland und Polen auf, die EU-Abfallrahmenrichtlinie zu beachten. Das hat die EU-Kommission mitgeteilt. Diese Staaten hätten die Kommission nicht über die Umsetzung des EU-Rechts in einzelstaatliches Recht unterrichtet, die bis 12. Dezember 2010 erfolgen musste. Auf Empfehlung des EU-Umweltkommissars Janez Potočnik übermittele die Kommission nun ein Mahnschreiben, eine sogenannte mit Gründen versehene Stellungnahme.

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