Eröffnung und politische Beteiligung
Die offizielle Eröffnung findet am 4. Mai um 10:00 Uhr statt. Erwartet werden unter anderem Bundesumweltminister Carsten Schneider, EU-Kommissarin Jessika Roswall sowie Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber. Damit unterstreicht die Veranstaltung ihre politische Relevanz für Umwelt- und Industriepolitik in Europa.
Themenschwerpunkte im Wochenverlauf
Am Eröffnungstag wird zudem die Spotlight Area Wasserstoff vorgestellt. Sie widmet sich Anwendungen von Wasserstoff in zirkulären Systemen und wird durch Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger eröffnet.
Am 5. Mai folgt das Europäische Spitzengespräch der Wasserwirtschaft. Vertreter aus Politik und Branche diskutieren dort die Rolle von Wasser als strategische Ressource für wirtschaftliche Stabilität und nachhaltige Entwicklung.
Ebenfalls am selben Tag präsentieren der Bundesverband der Deutschen Industrie und die Boston Consulting Group eine Studie zur Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie im Kontext der Kreislaufwirtschaft. Zu den Rednern gehört Holger Lösch.
Am 6. Mai steht das Europäische Spitzengespräch der Kreislaufwirtschaft im Fokus. Diskutiert werden zirkuläre Geschäftsmodelle im Zusammenhang mit dem europäischen Clean Industrial Deal sowie deren Bedeutung für die industrielle Wettbewerbsfähigkeit.
Internationale Beteiligung und Ausstellungsumfang
Die Messe umfasst mehr als 3.300 Aussteller, von denen über die Hälfte aus dem Ausland stammt. Erwartet werden rund 142.000 Besucher aus etwa 170 Ländern. Damit bestätigt die Veranstaltung ihre Rolle als internationaler Branchentreffpunkt.
Die Ausstellungsfläche beträgt rund 300.000 Quadratmeter. Im Freigelände werden über 110 Maschinen und Fahrzeuge im Einsatz gezeigt, darunter auch elektrisch und wasserstoffbetriebene Modelle.
Infrastruktur und Rahmenbedingungen
Der öffentliche Nahverkehr ist im Ticketpreis enthalten. Ein Großteil der Besucher wird voraussichtlich öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Ergänzend sind zusätzliche Transportkapazitäten vorgesehen.
Die hohe internationale Nachfrage wirkt sich auch auf die Auslastung der städtischen Infrastruktur aus. Hotels, Gastronomie und ergänzende Übernachtungsangebote, einschließlich Campingmöglichkeiten auf dem Messegelände, verzeichnen bereits eine starke Nachfrage.







