Insbesondere in elektrischen, mechanischen und Schweißanwendungen wächst der Bedarf an Aluminiumdraht mit Recyclinganteil. Aluminium ist ohne Qualitätsverlust beliebig oft recycelbar. Die Aufbereitung stellt jedoch hohe Anforderungen an Sortierung, Materialtrennung und Prozesssteuerung, da viele Legierungen enge Spezifikationen hinsichtlich Reinheit und chemischer Zusammensetzung erfüllen müssen.
Trimet hat hierfür geschlossene Werkstoffkreisläufe etabliert, die eine sortenreine Erfassung und Wiederverwertung von Produktions- und End-of-Life-Schrotten ermöglichen. Die Kreisläufe sind auf spezifische Anwendungen zugeschnitten und in bestehende Recyclingnetzwerke integriert. Durch die Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern für Sammlung, Sortierung und Aufbereitung wird die erforderliche Materialreinheit sichergestellt.
Die Anbindung an die Recyclingstandorte des Unternehmens in Deutschland erhöht die Stabilität und Flexibilität der Materialströme. Ergänzende Qualitätskontrollen gewährleisten, dass die produzierten Recyclinglegierungen die jeweiligen anwendungsspezifischen Anforderungen erfüllen.
Der Einsatz von Recyclingmaterial trägt zur Reduzierung der produktbezogenen CO₂-Emissionen bei und verbessert die Ressourceneffizienz. Gleichzeitig unterstützt das Modell die Versorgungssicherheit für Aluminium als industriellen Werkstoff.
Trimet bietet ein breites Spektrum an Aluminiumlegierungen für die Herstellung von Aluminiumdraht an. An den Standorten Saint-Jean-de-Maurienne und Castelsarrasin werden jährlich rund 100.000 Tonnen Vorprodukte für elektrische, mechanische und schweißtechnische Anwendungen produziert. Wichtige Abnehmerbranchen sind die Energie- und Automobilindustrie sowie weitere Industriezweige wie Transport, Medizintechnik und Luft- und Raumfahrt.







