Fensterbauer mit Eco-Durchblick

Die aluplast GmbH plant an ihrem Standort Karlsruhe, ein neues Verfahren zur Wiederverwertung alter Fensterrahmen aus PVC in neuen Rahmen einzuführen. Das Bundesumweltministerium fördert das Pilotprojekt mit rund 480.000 Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm.
lichtkunst.73, pixelio.de
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Das Unternehmen produziert PVC-Fensterrahmen und will Primärrohstoffe durch wiedergewonnenes PVC-Granulat aus Altfenstern ersetzen, so das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Mit einem neu entwickelten Verfahren soll der Ressourcenverbrauch bei der Produktion erheblich reduziert werden.

Im Vergleich zur bisherigen Fertigung könne, so das BMUB, mit dem neuen Verfahren pro Jahr der Energiebedarf um circa 400.000 Kilowattstunden verringert werden. Durch die Energieeinsparung und die Wiederwendung des granulierten PVCs ließen sich insgesamt bis zu 3.000 Tonnen CO2-Emissionen vermeiden. Zusätzlich werden weniger Frischwasser verbraucht und die Lärmemissionen verringert, heißt es weiter. Das Verfahren trage wesentlich zur Kreislaufführung von PVC bei.

Mit dem Umweltinnovationsprogramm wird die erstmalige, großtechnische Anwendung einer innovativen Technologie gefördert. Das Vorhaben muss über den Stand der Technik hinausgehen und sollte Demonstrationscharakter haben.

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