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Bundesverband bündelt mineralische Kreislaufwirtschaft

Mit der Eintragung des Bundesverbands Mineralische Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Entsorgung e. V. (BMKE) am 11. Februar 2026 im Vereinsregister Berlin entsteht ein neuer Branchenverband für die mineralische Kreislaufwirtschaft.
Bundesverband bündelt mineralische Kreislaufwirtschaft
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Ziel ist es, Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette mineralischer Stoffströme bundesweit zu bündeln. Die operative Verbandsarbeit beginnt mit der ersten Mitgliederversammlung am 20. Mai 2026 in Berlin.

Bündelung von Kompetenzen entlang der Wertschöpfungskette

Der BMKE vereint Unternehmen und Institutionen aus dem Baustoffrecycling, der Aufbereitung von Hausmüllverbrennungsaschen sowie der untertägigen Verwertung und Beseitigung. Der Verband fungiert als Plattform für fachlichen Austausch und die Weiterentwicklung regulatorischer und technischer Rahmenbedingungen in der mineralischen Kreislaufwirtschaft.

Zusammenschluss bestehender Branchenstrukturen

Der neue Bundesverband geht aus der Bundesvereinigung Recycling-Baustoffe e. V. hervor. Gleichzeitig werden Strukturen der Interessengemeinschaft der Aufbereiter und Verwerter von Müllverbrennungsschlacken integriert. Damit werden Kompetenzen aus der Aufbereitung und dem Einsatz mineralischer Recyclingmaterialien sowie aus der Entsorgung nicht verwertbarer Reststoffe in einer Organisation zusammengeführt.

Vertretung technischer und regulatorischer Interessen

Der BMKE versteht sich als Interessenvertretung gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Im Fokus stehen technische Fragestellungen, regulatorische Entwicklungen sowie die Weiterentwicklung von Standards für die mineralische Kreislaufwirtschaft. Der Verband bringt sich in Gesetzgebungsverfahren auf Bundes- und Landesebene ein und arbeitet mit Fachverbänden sowie Forschungseinrichtungen zusammen.

Organisation und europäische Einbindung

Die Geschäftsführung übernimmt Maximilian Meyer. Der Verbandssitz befindet sich in Berlin-Mitte und dient als zentrale Anlaufstelle für Mitgliedsunternehmen. Auf europäischer Ebene erfolgt die Einbindung über den Dachverband Fédération Internationale du Recyclage sowie über die fachliche Abstimmung mit Euromines und der FEAD. Auf der ersten Mitgliederversammlung werden Vorstand und Vorsitz gewählt und damit die organisatorischen Grundlagen für die weitere Verbandsarbeit geschaffen.

Quelle: BMKE
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