Nehlsen investiert in Sortieranlage für Gewerbeabfälle

Die Anlage zur Vorbehandlung gemischter Bau- und Gewerbeabfälle soll im September beginnen und die bestehende Sortieranlage ersetzen.
I-vista, pixelio.de
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Die Inbetriebnahme ist für das vierte Quartal dieses Jahres vorgesehen. Insgesamt investiert Nehlsen nach eigenen Angaben 5,5 Millionen Euro in den Anlagenbau und weitere zwei Millionen Euro in Infrastrukturmaßnahmen. Für den Betrieb der Anlage plant Nehlsen zudem die Einstellung von 15 neuen Mitarbeitern.

„Die Anlage besitzt einen wirtschaftlich hohen Wert für uns, denn mit dieser Entscheidung entwickeln wir den Standort in Bremen konsequent zu einem Zentrum für innovative Abfallbehandlungen nach neuesten technischen Standards“, erklärt Hans-Dieter Wilcken, Geschäftsführer der Nehlsen GmbH & Co. KG.

Die Sortieranlage trennt nach einer groben Vorsortierung Gewerbeabfälle mithilfe hochmoderner Sieb- und Lufttrenntechnik in ihre Bestandteile, wie zum Beispiel Holz, Papier, Pappe, Kunststoff und Metall. Die Bau- und Gewerbeabfallgemische gelangen über Förderbänder in die Anlage und werden über mehrere Siebe und Trennaggregate nach Größen und Dichten voneinander getrennt. Luftströme lösen leichte von schweren Materialien heraus. Zusätzlich unterstützen mehrere Nahinfrarotgeräte, sogenannte NIR-Trenner, die automatische Sortierung bei der Abscheidung von Materialströmen. Die Endprodukte stellt Nehlsen der Industrie als Rohstoff wieder zur Verfügung. Die neu konzipierte Anlage entspricht mit ihrer Verarbeitungskapazität von 100.000 Tonnen pro Jahr der bisherigen Anlagengröße. Darüber hinaus entstehen weder zusätzliche klima- und gesundheitsschädliche Emissionen noch Verkehrsbelastungen.

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