IFAT: Erdwich zeigt neue Hammermühle

Die HA600 soll sich durch kompaktere Maße auszeichnenund eignet sich laut Hersteller vor allem zur Buntmetallaufbereitung und zur Vernichtung von Datenträgern, die in Fahrzeugen verbaut werden.
Die Hammermühle soll sich durch ihre geschlossene Bauweise auszeichnen, die durch eine besondere Wellen- und Gehäuseabdichtung sowie entsprechende Saugstellen optimiert wurde. Das führt zu einem staubfreien Betrieb und in der Folge zu einer sehr niedrigen gesundheitlichen Belastung der Anlagenbediener. Bild: Erdwich Zerkleinerungssysteme GmbH

Die neue Hammermühle ist laut Hersteller eine kleinere Variante der Hammermühle HA800, die auf hohe Durchsatzmengen ausgelegt ist. Während die HA800/1-1500 Maße von bis zu 2.100 x 2.600 x 1.560 mm aufweist, wurde die neue HA600 deutlich kompakter gestaltet: Höhe, Länge und Breite betragen 1.100 x 1.225 x 1.100 mm. Die Leistung beträgt 11 – 45 kW; der Drehzahlbereich liegt zwischen 1.000 und 1.800 Umdrehungen. Auch das Gewicht konnte stark reduziert werden: Die HA800 wiegt – je nach Ausführung – zwischen 6.000 und 7.500 kg, die neue Version dagegen nur noch circa 1.400 kg. Während die Durchsatzmenge für Buntmetalle bei der HA800 bis zu 2.400 kg/h beträgt, liegt sie bei der HA600 bei circa 800 kg/h.

Geeignet ist die Hammermühle HA600 laut Hersteller für die Verarbeitung von hartspröden, vorzerkleinerten Materialien – beispielsweise Metallschrott sowie Elektro- und Elektronikschrott aus Stahl und Aluminium – und ermöglicht so den effizienten Materialaufschluss. Ein Hauptaugenmerk liegt außerdem auf der Verkugelung von Buntmetallen: Verschiedene Einstellungen wie die Rotordrehzahl oder die Mahlspaltöffnung lassen sich schnell und einfach anpassen, sodass je nach Bedarf Kugeln mit einer Größe zwischen 3 und 10 mm entstehen.

Erdwich hat außerdem ein weiteres Anwendungsgebiet berücksichtigt: „Die Sammlung von Daten rückt auch immer mehr in den Fokus des Gesetzgebers. Vor allem Fahrzeuge vernetzen sich zunehmend und erfassen durch die hochwertige technische Ausstattung viele sensible Daten“, führt Geschäftsführer Harald Erdwich aus. „Hier muss zukünftig darauf geachtet werden, dass die Speichermedien, die im Fahrzeug verbaut sind, oder auch Smart Keys, bei einem Recycling des Autos komplett zerstört werden. Das können wir mit der HA600 bewerkstelligen.“

Halle B6, Stand 208

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