AGPU stellt Weichen für die zukünftige Ausrichtung

AGPU wird nationaler Partner von Vinyl Plus, dem Nachhaltigkeitsprogramm der europäischen PVC-Branche. Stefan Valerius, Geschäftsführer der Dekura GmbH, wird in den AGPU-Vorstand gewählt.
Stefan-Valerius (Bildrechte: AGPU)

Auf der AGPU-Mitgliederversammlung im Collegium Leoninum in Bonn stellten die rund 60 Mitgliedsunternehmen die Weichen für die nächsten Schritte in Richtung Entwicklung und Herstellung nachhaltiger PVC-Produkte. „Die AGPU wird nationaler Partner von Vinyl Plus, dem Nachhaltigkeitsprogramm der europäischen PVC-Branche“, so Dr. Axel Bruder, AGPU-Vorstandsvorsitzender und Mitglied des Vorstandes der Renolit SE in Worms. Man werde den erfolgreichen Weg, der vor vielen Jahren eingeschlagen wurde, nun weiter fortführen. Dazu gehöre auch eine engere Kooperation mit Vinyl Plus und weiteren Verbänden des europäischen PVC-Netzwerks. Dies stärke neben der weiteren Arbeit die Kompetenz der AGPU in Deutschland als auch die Ziele von Vinyl Plus auf europäischer Ebene. Zudem sorge die Zusammenarbeit auf beiden Seiten für wichtige Synergieeffekte in der Branche.

Ebenfalls auf der Agenda der AGPU-Mitgliederversammlung stand die Wahl von Stefan Valerius, Geschäftsführer der Dekura GmbH, in den AGPU-Vorstand. Das Unternehmen in Höxter gehört europaweit zu den Marktführern im Bereich PVC-Recycling und Altfensterverwertung. „Mit der Wahl von Herrn Valerius ist wieder die gesamte PVC-Wertschöpfungskette im AGPU-Vorstand vertreten“, so AGPU-Geschäftsführer Thomas Hülsmann.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung fand der Round Table der Entscheider der PVC-Branche statt. Neben Dr. Rüdiger Baunemann, Hauptgeschäftsführer von Plastics Europe Deutschland und Mitglied des AGPU-Vorstands, konnte auch Dirk Jepsen, Geschäftsführer Ökopol Institut für Ökologie und Politik GmbH, als Redner gewonnen werden. In seinem Vortrag sprach Herr Jepsen über ein aktuelles Projekt, das die Herausforderungen zum Thema PVC-Recycling unter Reach und
Abfallgesetzgebung aufzeigt und entsprechende Lösungswege vorschlägt. Herr Dr. Baunemann stellte den Teilnehmern des Round Table die Roadmap der Europäischen Kommission und den Beitrag der Kunststoffindustrie hinsichtlich des europäischen „Circular Economy Package“ vor.

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