SAVA Brunsbüttel ist Fall für die Staatsanwaltschaft

Der ukrainische Sonderabfall, der zur Beseitigung in die Sonderabfall-Verbrennungsanlage (SAVA) Brunsbüttel geliefert worden war, beschäftigt nun die Staatsanwaltschaft Itzehoe. Bereits im Februar hatte Umweltstaatssekretär Ernst-Wilhelm Rabius in seinem Zwischenbericht unter anderem „mehrfach Verstöße durch die ukrainische Seite gegen Auflagen“ festgestellt.

Die Staatsanwaltschaft in Itzehoe geht nun der Frage nach, ob der Sonderabfall aus der Ukraine illegal in die vom Entsorgungsunternehmen Remondis betriebene Sonderabfallverbrennungsanlage (Sava) in Brunsbüttel gekommen sein kann. „Es geht um den unerlaubten Umgang mit gefährlichen Abfällen“, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Wolfgang Zepter gegenüber dem Wedel-Schulauer Tageblatt. „Wir prüfen, ob die Annahme und Lagerung der Fässer strafrechtlich verfolgt werden muss.“

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