SCHLAGWORTE: Export

WSM: Hohe Energiekosten bergen Risiken für Konjunktur

| Die deutschen Stahl- und Metallverarbeiter haben auch im ersten Halbjahr 2011 ihre Produktion ausgeweitet. Nach einem Plus von 6,9 Prozent im ersten Quartal habe sich das Wachstum allerdings mit 2,6 Prozent im zweiten Quartal abgeschwächt. Das teilt der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM) mit. Risiken für die konjunkurelle Entwicklung sieht der WSM vor allem in den hohe Energiekosten.

UK deponiert 80 Prozent flexibler Verpackungs-Abfälle

| Der Anteil flexibler Verpackungen am Gesamtabfallaufkommen in Großbritannien beträgt nur 3 Prozent - aber noch immer landen 80 Prozent davon auf den Deponien. Das geht aus dem Bericht „Flexible Packaging in the UK Municipal Waste Stream 2011“ hevor. Diesen Report hat Envicura, die Umweltberatung von PCI Films Consulting, erstellt.

Jamaika untersagt Export von Schrott

| Jamaika hat den Export von Schrott komplett verboten. Das hat Christopher Tufton, Minister für Industrie, Investitionen und Handel, auf einer Pressekonferenz in New Kingston verkündet. Das Kabinett habe diese Entscheidung getroffen vor dem Hintergrund der weit verbreiteten Diebstähle von Metall in den vergangenen drei Jahren und insbesondere in den zurückliegenden Monaten, erklärte Tufton.

DKR erhält Exportlizenz für China

| Ohne Zwischenhändler kann die Deutsche Gesellschaft für Kreislaufwirtschaft und Rohstoffe (DKR) künftig ihre Ware nach China liefern. Wie das Unternehmen mitteilt, hat die chinesische General Administration of Quality Supervision, Inspection and Quarantine (AQSIQ) der DKR die dafür nötige Exportlizenz für Schrott, Kunststoff und Altpapier erteilt.

Deutsche Wirtschaft ist mit Schwung ins Jahr gestartet

| Die deutsche Wirtschaft ist schwungvoll in das Jahr 2011 gestartet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitgeteilt hat, stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal 2011 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Damit sei das Vorkrisenniveau von Anfang 2008 bereits jetzt wieder überschritten worden.

EPA hilft UNU bei Bekämpfung illegaler E-Schrott-Exporte

| Die US-amerikanische Umweltbehörde EPA (Environmental Protection Agency) unterstützt die United Nations University (UNU) finanziell bei der Bekämpfung von illegalen E-Schrott-Exporten. Mit 2,5 Millionen US-Dollar fördert EPA einer Mitteilung zufolge das UNU-Institute for Sustainability and Peace in den kommenden fünf Jahren.

EU-27 exportierte 14 Prozent mehr Stahlschrott

| Von Januar bis November vergangenen Jahres wurden über 16,3 Millionen Tonnen Stahlschrott aus der Europäischen Union exportiert. Das geht aus vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervor. Gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum sei das ein Anstieg von 14 Prozent gewesen.

CEPI fordert konkrete Maßnahmen bei Rohstoff-Strategie

| Die europäische Papierindustrie begrüßt die Standpunkte der EU-Kommission zur Rohstoffversorgung. Dazu seien allerdings konkrete Maßnahmen notwendig, um der zunehmend kritischen Rohstoffversorgung der Industrie in Europa zu begegnen, fordert die Confederation of European Paper Industries (CEPI). Der massive Export von Altpapier in Richtung ostasiatische Märkte sei einer der Gründe, weshalb eine Rohstoff-Strategie notwendig sei.

China gibt erste Exportquoten für NE-Metalle vor

| Ende Dezember hat die chinesische Regierung die erste Charge an Exportquoten für 2011 für Nichteisen-Metalle veröffentlicht. Die anvisierten Quoten des Handelsministeriums leigen demnach bei 11.340 Tonnen für Zinn und Zinnprodukte. Im vergangenen Jahr waren es nur 7.812 Tonnen. Zugleich hat das Ministerium auch die Exportquoten für rare und strategische Metalle wie Antimon, Indium, Silber und Wolfram vorgestellt.

Exporte von Schrott – eine Alternative für den Mittelstand?

| Der Export von Schrott wird eine immer größere Rolle spielen. Darüber waren sich die Experten beim Schrottforum des Bundesverbands Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) einig. Diskutiert wurde auf dem Forum Ende vergangenen Jahres unter anderem darüber, ob ein Export eine Alternative für mittelständische Unternehmen sein kann.

Weniger gefährliche Abfälle in Baden-Württemberg

| Im vergangenen Jahr sind in Baden-Württemberg über 1,76 Millionen Tonnen gefährliche Abfälle direkt bei den Erzeugern angefallen. Das geht aus dem aktuellen „Zahlenreport 2009“ der Sonderabfallagentur (SAA) Baden-Württemberg hervor. Dabei machten mit 53 Prozent (845.796 Tonnen) die Bau- und Abbruchabfälle den größten Teil aus. Gegenüber 2008 sei hier ein relativ geringer Rückgang um 4 Prozent zu verzeichnen.

bvse: Langfristige Strategien für E-Schrott-Recycling

| Die Sekundärrohstoffgewinnung aus Abfällen dürfe nicht länger als Entsorgungsproblem gesehen werden, sondern müsse als wesentlicher Bestandteil der Rohstoffversorgung wahrgenommen werden. Darüber waren sich die mehr als 100 Teilnehmer des 9. Elektronik-Altgeräte Tages einig, die auf Einladung des bvse-Fachverbandes Schrott, E-Schrott und Kfz-Recycling nach Berlin gekommen waren.

Deutsche Ausfuhren: 20-Prozent im Plus im Vergleich zu 2009

| Deutschland hat im Oktober 2010 Waren im Wert von rund 86,8 Milliarden Euro exportiert, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Im selben Zeitraum gelangten Waren im Wert von rund 72,6 Milliarden Euro nach Deutschland. Die deutschen Ausfuhren lagen damit um 19,8 Prozent und die Einfuhren um 21,0 Prozent höher gegenüber Oktober 2009.

Weniger Stahlschrott aus Deutschland exportiert

| Im August hat Deutschland weniger Stahlschrott exportiert als im Juli. Mit 665.000 Tonnen sank der Export nämlich um 14,9 Prozent. Das geht aus den aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes hervor. In den ersten acht Monaten dieses Jahres seien aber 30,1 Prozent mehr Stahlschrott (6,049 Millionen Tonnen) ausgeführt worden als im Vorjahresvergleichszeitraum.
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