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EEG-Umlage

  • Die Erneuerbaren Energien konnten im ersten Halbjahr 2011 ihren Anteil am Stromverbrauch von 17 Prozent auf über 20 Prozent steigern. Dennoch bleibt die EEG-Umlage 2012 stabil. Nach Angaben der vier Übertragungsnetzbetreiber wird sich die EEG-Umlage für 2012 mit 3,59 Cent/Kilowattstunde gegenüber dem heutigen Wert von 3,53 ct/kWh kaum verändern. Das teilt das Bundesumweltministerium (BMU) mit.

  • Die deutschen Stahl- und Metallverarbeiter haben auch im ersten Halbjahr 2011 ihre Produktion ausgeweitet. Nach einem Plus von 6,9 Prozent im ersten Quartal habe sich das Wachstum allerdings mit 2,6 Prozent im zweiten Quartal abgeschwächt. Das teilt der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM) mit. Risiken für die konjunkurelle Entwicklung sieht der WSM vor allem in den hohe Energiekosten.

  • Der Stahlindustrie droht nach den aktuellen Plänen zur Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) eine Verdoppelung der EEG-Kosten auf mindestens 400 Millionen Euro im Jahr. „Dies wäre nach den jüngsten Beschlüssen der EU zu den Emissionshandels-Benchmarks ein erneuter schwerer Schlag gegen den Stahlstandort“, erklärt Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl in Düsseldorf.

  • Nach einem Plus von gut 18 Prozent im Jahr 2010 bleibt der Wachstumstrend in der Stahl- und Metallverarbeitung zu Jahresbeginn 2011 intakt. Zu dieser Einschätzung kommt der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM). Im ersten Quartal konnte demnach ein weiterer Anstieg um knapp 19 Prozent verzeichnet werden – damit würden nur noch 5 Prozent Wachstum zum Niveau des Jahres 2008 fehlen.

  • „Der kraftvolle Jahresauftakt der Stahlindustrie in Deutschland ist vor allem ein Ausdruck solider konjunktureller Rahmenbedingungen.“ Das erklärte Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, auf der Handelsblatt-Jahrestagung „Stahlmarkt 2011“ in Düsseldorf. Die Prognose der WV Stahl bleibe aber mit 44,5 Millionen Tonnen Rohstahl, einem Plus von knapp 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, vorsichtig beziehungsweise enthalte auch einen Spielraum nach oben.

  • Die deutschen Haushalte zahlen mit ihrer Stromrechnung nach Dänemark europaweit die höchsten staatlichen Steuern und Abgaben: ihr Anteil am Strompreis liegt nach Angaben des statistischen Amts der Europäischen Union, Eurostat, bei 41 Prozent. Insbesondere der sprunghafte Anstieg der Umlage aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zum Jahreswechsel um über 70 Prozent werde dafür sorgen, dass dieser staatlich vorgegebene Strompreisbestandteil noch weiter steigt. Das befürchtet der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).

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