SCHLAGWORTE: Cröbern

Abfall-Untersuchungsausschuss mit überraschendem Ergebnis

| „Die Vernehmung des ehemaligen Geschäftsführers der Westsächsischen Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft (WEV), Holger Bauerfeind, im Abfall-Untersuchungsausschuss hat ein überraschendes Ergebnis erbracht.“ Das teilt der Obmann der sächsischen Grünen, Johannes Lichdi, mit. Die Staatsanwaltschaft Leipzig habe die Rechtswidrigkeit der Verschiebung von Italienmüll von Cröbern nach Sachsen-Anhalt als unerlaubte Abfallbeseitigung bewertet und das Verfahren gegen Zahlung einer Geldauflage eingestellt.

Radioaktiver EBS aus Sachsen nach Brandenburg geliefert

| Am Dienstag soll radioaktiv belasteter Ersatzbrennstoff (EBS) aus Sachsen an eine Papierfabrik im brandenburgischen Eisenhüttenstadt geliefert worden sein. Darüber seien die sächsischen Behörden informiert worden, wie das sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) jetzt mitteilt. Nach derzeitigen Erkenntnissen stamme das Material aus der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage Cröbern.

CDU-Arbeitskreis: Abfallentsorgung im Freistaat Sachsen vorbildlich

| Zur Anhörung des Umweltausschusses über die Abfallentsorgung im Freistaat Sachsen erklärt Andreas Heinz, Vorsitzender des CDU-Arbeitskreises Ländlicher Raum, Umwelt und Landwirtschaft: „Die Anhörung hat gezeigt, dass die Abfallwirtschaft in Sachsen keineswegs dem Bild entspricht, das Grüne und Linke versuchen zu zeichnen." Das teilt die CDU-Fraktion des Sächsischen Landtags mit.

Untersuchungsausschuss soll Müllimporte aufklären

| Der sächsische Landtag soll einen Untersuchungsausschuss zu den Missständen in der sächsischen Abfallwirtschaft einsetzen. Das haben die Fraktionen die Linke und die Grünen in einem dringlichen Antrag gefordert. “Wir wollen damit die Hintergründe und Umstände der Italien-Importe nach Cröbern, aber auch auf andere sächsischen Deponien aufklären“, erklärte Johannes Lichdi, rechtspolitischer Sprecher der Grünen.

ZDF gibt Unterlassungserklärung zu illegaler Deponierung ab

| Das Zweite Deutsche Fernsehen, ZDF, hat sich verpflichtet, auf Berichte über illegale Mülldeponierung auf der Deponie Cröbern zu verzichten. Das hat die Westsächsische Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft (ZAW) dem RECYCLING magazin mitgeteilt. Hintergrund war ein Bericht des ZDF-Magazins Frontal 21 zur illegalen Deponierung italienischer Abfälle auf der Deponie Cröbern.

Deponiebetreiber zeigt Frontal 21 an

| Die WEV GmbH, an der der Zweckverband Abfallwirtschaft Westsachsen (ZAW) Hauptgesellschafter ist, wird morgen voraussichtlich die Redaktion von Frontal21 anzeigen. Grund dafür ist die Berichterstattung des ZDF-Magazins über illegale Mülltransporte aus Italien und die mutmaßlich illegale Ablagerung des Materials auf der Deponie Cröbern.

Sachsens Regierung stoppt Mülltransporte aus Neapel

| Vorerst wird es keine weiteren Mülllieferungen von Neapel nach Cröbern geben. Das Regierungspräsidium in Dresden hat einen entsprechenden Antrag der italienischen Firma FS Logistica abgelehnt.

ZAW: Entsorgung italienischer Abfälle ist legal

| In der Diskussion um die Behandlung italienischer Abfälle in der mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) Cröbern hat sich der Zweckverband Abfallwirtschaft Westsachsen (ZAW) zu Wort gemeldet. Die Entsorgung der Haushaltsabfälle aus der Region Kampanien sei legal, betont der Verband.

Fristverlängerung für italienische Müllimporte nach Cröbern

| In der mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) Cröbern werden wohl noch bis Mitte April Müllieferungen aus Neapel ankommen. Am 4. Februar ging ein entsprechender Antrag beim sächsischen Regierungspräsidium in Dresden ein.

Italienischer Müll wird in Sachsen zum Problem

| Der Siedlungsabfall aus Neapel sorgt jetzt auch in Sachsen für Ärger. Der süditalienische Müll sollte in die mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlage (MBA) Cröbern bei Leipzig entsorgt werden. Dort wird die heizwertreiche Fraktion zwar abgetrennt, aber entgegen der Aussagen des sächsischen Umweltministers Roland Wöller nicht ordnungsgemäß entsorgt. Dies zeigte eine Fotodokumentation der Deutschen Umwelthilfe (DUH).

Sachsens Umweltministerium weist Vorwürfe zurück

| In Sachsen gibt es keinen Abfallskandal. Die Abfallentsorgung und –verwertung läuft entsprechend den gesetzlichen Vorgaben, wehrt sich das sächsische Umweltministerium gegen die Vorwürfe der Deutschen Umwelthilfe (DUH).
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