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China

  • 2011 nahm der Güterumschlag der Seeschifffahrt gegenüber dem Vorjahr um 7,3 Prozent zu: Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden 296 Millionen Tonnen Güter in deutschen Seehäfen umgeschlagen. Im Jahr 2010 seien es 276 Millionen Tonnen gewesen. Damit habe der Seeverkehr 2011 immer noch fast 8 Prozent unter dem bisherigen Höchstwert im Jahr 2008 gelegen.

  • Der Produktionsanstieg in China war die Ursache für eine weltweit höhere Blei-Minen- als auch Raffinadeblei-Produktion im Januar 2012 gegenüber Januar 2011. Das zeigen die vorläufigen Daten der International Lead and Zinc Study Group (ILZSG). Bei Raffinade-Zink hat auf der Nachfrageseite demnach der weiter gestiegene Bedarf Chinas die gesunkene Nachfrage Europas wettgemacht.

  • Im EU-Vergleich zeigt sich, dass Deutschland 2010 über das höchste Aufkommen an Altpapier verfügte. Und zwar mit 15,5 Millionen Tonnen. Im weltweiten Vergleich stehen die USA sowie China an der Spitze. Das sind einige Ergebnisse der aktuell erstellten Potenzialstudie von trend:research zum Altpapiermarkt. Gleichzeitig führe China auch auf Nachfrageseite. Das Land importiere Altpapier in signifikanten Mengen vor allem aus Italien und Großbritannien.

  • Die Europäische Union hat gemeinsam mit den USA und Japan bei der Welthandelsorganisation WTO Beschwerde gegen Chinas Exportbeschränkungen bei Seltenen Erden und weiteren Rohstoffen eingereicht. „Aufgrund Chinas Exportbeschränkungen und Preissteigerungen bei den Seltenen Erden ist weltweit ein ‚Goldrausch’ auf der Suche nach neuen Vorkommen dieser Rohstoffe ausgebrochen. Das schreibt die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in einer Analyse.

  • Den chinesischen Verbrauch an NE-Metallschrott und Raffinade-NE-Metallen für die Herstellung von Kupfer- und Kupferlegierungen hat eine neue Studie untersucht. Die gemeinsame Studie der drei Studiengruppen International Copper Study Group, International Lead & Zinc Study Group und International Nickel Study Group analysiert Informationen über den Input und Output von Walzwerken und Drahtwalzwerken bis 2012 und stellt eine Prognose der Entwicklung bis 2015 auf.

  • Die europaweite Expertengruppe aus acht Ökonomen EEAG erwartet, dass sich das Wachstum des Welt-BIP dieses Jahr auf 3,3 Prozent verlangsamt. 2011 stieg das BIP um 3,8 Prozent. Die voraussichtliche Verbesserung des Verbraucher- und Produzentenvertrauens in den Industrieländern in der zweiten Jahreshälfte dürfte jedoch das Wachstum gegen Ende 2012 etwas ankurbeln, heißt es im gestern von der European Economic Advisory Group at CESifo (EEAG) vorgestellten Wirtschaftsbericht.

  • Seit einigen Monaten häufen sich Material-Diebstähle aus Containern, die international verschifft werden. Das teilt das Bureau of International Recycling (BIR) mit. Auffällig viele Berichte über Diebstähle würden das BIR aus China und vor allem aus dem südlichen Teil des Landes erreichen. Das BIR wird nun selbst Untersuchungen dazu anstellen.

  • Die Januar-Bilanz für die Produktion von Rohstahl fällt gemischt aus. Während in etlichen Ländern eine Abwärtstendenz gegenüber dem Vorjahresmonat festzustellen war, haben andere Staaten wiederum mehr Rohstahl produziert. Insgesamt, so geht aus aktuellen Daten des Welt-Branchenverbands der Stahlindustrie Worldsteel hervor, wurden in den 59 an Worldsteel berichtenden Länder 117 Millionen Tonnen Rohlstahl hergestellt. Das seien 7,8 Prozent weniger als im Januar 2011.

  • Die Kupfer-Minen werden in den kommenden drei Jahren ihre Kapazitäten ausweiten. Die Jahresfördermenge werde bis 2015 um circa 6,6 Prozent pro Jahr zunehmen. Das schätzt die International Copper Study Group (ICSG) in ihrer neuen Ausgabe des „Directory of Copper Mines and Plants“. 2015 werden die weltweiten Kapazitäten dann bei 26,2 Millionen Tonnen liegen. Gegenüber 2011 sei das eine Steigerung um 29 Prozent.

  • „China ist ein wichtiger Partner der Bundesregierung. Die thematische Breite der bilateralen Umweltzusammenarbeit ist beeindruckend.“ So äußerte sich Bundesumweltminister Röttgen in seinem Gespräch mit dem chinesischen Umweltminister Zhou Shengxian in Berlin. Im Zentrum des Gesprächs der beiden Minister stand der Austausch zur bilateralen Umweltkooperation, die parallel zur bilateralen Klimakooperation mit der zentralen Planungskommission durchgeführt wird.

  • Noch nie wurde so viel Rohstahl produziert wie im vergangenen Jahr. Laut aktuellen Daten des Welt-Branchenverbands der Stahlindustrie Worldsteel wurden 2011 weltweit 1.527 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Das entspreche einem Anstieg von 6,8 Prozent gegenüber 2010. Bis auf Japan und Spanien konnten alle wichtigen Stahl produzierenden Länder im vergangenen Jahr zulegen. Vor allem in der Türkei, Südkorea und Italien sei das Wachstum außerordentlich robust gewesen.

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