Optimismus beim Kupferverarbeiter Aurubis. „Wir glauben, dass es mit den Kupferpreisen weiter aufwärts geht“, sagt Vorstandschef Bernd Drouven. Gleichzeitig bestätigt er die Absicht weitere Hütten zu kaufen – allerdings nicht in Europa.
Optimismus beim Kupferverarbeiter Aurubis. „Wir glauben, dass es mit den Kupferpreisen weiter aufwärts geht“, sagt Vorstandschef Bernd Drouven. Gleichzeitig bestätigt er die Absicht weitere Hütten zu kaufen – allerdings nicht in Europa.
Laut einem Bericht in der heutigen Ausgabe der Bild-Zeitung soll der Betrug mit illegalen Altautoexporten im Zusammenhang mit der Abwrackprämie zugenommen haben. In einem Interview mit dem Blatt hatte der stellvertretende BDK-Bundesvorsitzende Wilfried Albishausen gesagt, dass in den vergangenen Wochen Schrotthändler mehrere hundert abgewrackte Autos weiterverkauft haben, die eigentlich in den Schrottpressen landen sollten.
Die Stahlproduktion in Deutschland wird in diesem Jahr um 30 Prozent zurückgehen. Diese Zahl veröffentlichte jetzt das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI). Auch bei den Arbeitplätzen wird mit einem drastischen Rückgang gerechnet.
Die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) informiert in einem Sondernewsletter über den aktuellen Stand des Abfallendeverfahrens. Dabei geht der Verband auch darauf ein, wie sich die europäische Chemikalienverordnung REACh auf Metallschrotte auswirkt, die nicht mehr dem Abfallbegriff unterliegen.
Die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) hofft, noch vor dem 16. Juli eine Lösung mit der Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland (ITAD) für die Restfraktion der chlorreichen Kunststoffe und Gummi aus der Postshreddertechnologie zu finden. Nach diesem Datum soll eine Deponierung dieser Stoffe nicht mehr möglich sein.
Die Abwrackprämie in Höhe von 2.500 Euro soll bis zum Jahresende weitergezahlt werden. Darauf hat sich eine Ministerrunde unter Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel gestern Abend in Berlin verständigt, wie Regierungssprecher Ulrich Wilhelm bestätigte. Das Gesamtvolumen wird demzufolge auf maximal 5 Milliarden Euro aufgestockt. Heute wird das Bundeskabinett über die Anschlussregelung der Abwrackprämie entscheiden.
Hunderttausende intakte Autos landeten durch die Abwrackprämie in den Schrottpressen, befürchtet der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Diese „staatlich geförderte Wegwerfmentalität“ führe zur Verschwendung von Ressourcen. Außerdem gebe die Abwrackprämie der Automobil-Industrie keine Anreize, ihre Modellpolitik zu ändern, kritisiert der BUND die Schrottprämie.
Einige Unternehmen der NE-Metallindustrie haben sich zu der Initiative „Metalle pro Klima“ zusammen getan, und auf ihrer Internetseite ein Video-Podcast installiert, wo regelmäßig Filmbeiträge zum Thema Klimaschutz in Produkten, Produktion und Recycling der NE-Metallindustrie vorgestellt werden sollen.
Die Abwrackprämie boomt, und die Altfahrzeugdemontage- und Stahlschrottrecyclingbetriebe fahren Zusatzschichten, um den Ansturm alter Fahrzeuge zu bewältigen. Dabei müssen sie feststellen, dass sie immer mehr Fahrzeuge erhalten, die alles andere als schrottreif sind, kritisiert Ullrich Didszun, Vorsitzender des bvse-Fachverbandes Schrott, E-Schrott und Kfz-Recycling.
China baut für die meisten NE-Metalle strategische Bestände auf. Vor allem Aluminium und Kupfer würde die Volksrepublik vermehrt kaufen, berichtet David Chiao, Vorstandsmitglied der NE-Metall-Sparte beim Bureau of International Recycling (BIR) im aktuellen „BIR World Mirror“. Diese Meldungen scheinen die NE-Metall-Märkte zu beflügeln, denn die Notierungen nahezu aller Metalle zeigten wieder leicht nach oben.
Die Stahl- und NE-Metall-Recycling-Wirtschaft sieht einem schweren Jahr entgegen. Nicht nur, dass es nach dem Rückgang der Preise im vergangenen Herbst zu einem Absatzeinbruch kam, „die Entwicklung auf den Kredit- und Finanzmärkten verstärkt die Probleme der Stahl- und Recycling-Unternehmen“, nimmt der Gesamtverband Stahl- und NE-Metallrecycling Stellung. Mithilfe des von der Regierung aufgelegten Konjunkturprogramms sollten Finanzierungs- und Kreditversicherungsfragen für die überwiegend mittelständischen Unternehmen geregelt werden, lautet seine Forderung
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