Am 23. März wurden acht Tonnen radioaktiv verstrahlte Stahlrohre vom Gelände der GDF SUEZ Deutschland GmbH in Salzwedel gestohlen. Das Bundesumweltministerium (BMU) hat eine entsprechende Warnung an den Schrotthandel herausgegeben.
Am 23. März wurden acht Tonnen radioaktiv verstrahlte Stahlrohre vom Gelände der GDF SUEZ Deutschland GmbH in Salzwedel gestohlen. Das Bundesumweltministerium (BMU) hat eine entsprechende Warnung an den Schrotthandel herausgegeben.
Durch die Weltwirtschaftskrise sind die Schrottmengen weltweit drastisch gesunken. Die Bundesvereinigung deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) warnt in ihrer jüngsten Pressemitteilung bereits vor einer „Verfügbarkeitsklemme bei Schrott“
Ohne China würde das Ergebnis deutlich schlechter ausfallen. Das International Stainless Steel Forum (ISSF) hat die weltweiten Produktionszahlen für Edelstahl veröffentlicht und festgestellt: Mit 5,2 Prozent fiel der Produktionsrückgang kleiner als befürchtet aus. Vor allem die Steigerung in China konnte Einbrüche von bis zu 30 Prozent in manchen Ländern ausgleichen.
Hoch und Tief: Ein kräftiger Produktionsanstieg hat in der zweiten Hälfte des Jahres 2009 das Minus in den ersten sechs Monaten mehr als ausgeglichen. Nachdem von Januar bis Juni auf dem globalen Kupfermarkt ein Defizit von 140.000 Tonnen gemeldet wurde, gab es in der zweiten Jahreshälfte einen Produktionsüberschuss von 500.000 Tonnen. Einmal mehr ist neben der Wirtschaftkrise vor allem China für die Zahlen verantwortlich.
Fast ein Viertel: Die globale Produktion von Rohstahl hat sich im Februar 2010 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 24,2 Prozent auf 108 Millionen Tonnen erhöht. Wie die World Steel Association bekannt gibt, stieg in China die Produktion um 22,5 Prozent an. Noch höher war die Steigerungsrate in Deutschland.
Der geplante Ausbau der Sekundärkupferhütte von Aurubis in Lünen ging mit einer dreitägigen Anhörung durch die Bezirksregierung Arnsberg Mitte März in die nächste Runde. Der Konzern will mit dem Projekt KRS-Plus bis 2011 rund 62,5 Millionen Euro investieren, einen Großteil davon in den Umweltschutz.
Die EU-Kommission hat das Hong-Kong-Abkommen über umweltverträgliches Recycling von Schiffen überprüft. Daneben hat die Kommission auch geltende Rechtsvorschriften zum grenzüberschreitenden Transport von Giftmüll betrachtet. Dabei seien rechtliche Widersprüche entdeckt worden. Das hat die EU-Koordination des Deutschen Naturschutzrings (DNR) mitgeteilt.
Im vergangenen Jahr musste die deutsche Schrottwirtschaft deutliche Einbußen hinnehmen. Dies zeigt die heute veröffentlichte „Schrottbilanz 2009“. Die Verluste sind bei den einzelnen Positionen aber durchaus unterschiedlich hoch ausgefallen, heißt es in einer ersten Stellungnahme des bvse-Bundesverbandes Sekundärrohstoffe und Entsorgung.
Nachdem es die letzten Monate stetig berauf ging, nahm im Januar 2010 die globale Zink- und Bleinachfrage leicht ab. Wie die internationale Lead and Zinc Study Group (ILZSG) bekannt gibt, liegen die Januarzahlen trotzdem deutlich über dem Vorjahreswert von 2009.
Empört reagiert die Europäische Wirtschaftsvereinigung der Eisen- und Stahlindustrie (Eurofer) auf die Ankündigung einiger Eisenerz-Produzenten. Diese hatte verlauten lassen, die Preise für Eisenerz um bis zu 90 Prozent erhöhen zu wollen. Sollte es dazu kommen, so Eurofer, wird die angeschlagene Branche wieder in die Rezession rutschen.
In Deutschland ist der Fördertopf längst leer – in Russland läuft das Programm heute erst an. Die Besitzer von Altautos können sich künftig den Kauf eines Neuwagens mit 50.000 Rubel fördern lassen. Die Summe entspricht rund 1235 Euro und soll den 50-prozentigen Verkaufseinbruch in der russischen Autobranche aufhalten.
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