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Stahl

  • Anfang Mai hat der Zoll im Hamburger Hafen einen Container aus Indien beschlagnahmt, der mit radioaktiv belasteten Teedosen beladen war. Bei einer Routinekontrolle sei das radioaktive Kobalt-60 in den Metalldosen festgestellt worden, teilt die Polizei mit. Laut Gesundheitsbehörde bestand aber keine Gesundheitsgefahr.

  • Nach Überzeugung der BDSV und des VDM verstößt die Ausgestaltung der „gewerblichen Sammlung“ im neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz, insbesondere was kleingewerbliche Sammlungen von Schrott betrifft, gegen europäisches Recht. Die beiden Verbände haben deshalb bei der EU-Kommission in Brüssel Beschwerde mit dem Ziel eingelegt, dass Deutschland das am 1. Juni in Kraft tretende Gesetz in den entsprechenden Punkten ändern muss.

  • Die Behinderung gewerblicher Schrottsammlungen treibt immer seltsamere Blüten. Das stellt jedenfalls die BDSV fest. So zitiert der Wirtschaftsverband einen Zeitungsbericht, wonach Bürger im Kreis Böblingen vom dortigen Abfallwirtschaftsbetrieb 50 Euro Belohnung erhalten, wenn sie eine „Erstmeldung über private Sammlungen“ abgeben. BDSV-Präsident Heiner Gröger: „Unter Verkennung der Rechtslage wird ein gesamter Berufsstand kriminalisiert.“

  • Danieli & C Officine Meccaniche hat einen strategischen Anteils-Buy-out von Akros Henschel SAS bekannt gegeben. Der Deal sehe vor, dass die italienische Stahl- und Maschinenbaufirma die Kontrolle über die Produktionsstandorte des Herstellers von Schrottaufbereitungsanlagen in Chambéry (Frankreich) und in Kassel übernehme, teilt Danieli weiter mit.

  • Der Widerstand der betroffenen Verbände gegen den vom Bundesumweltministerium (BMU) erarbeiteten Entwurf der Verordnung über Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen (VAUwS) zeigt erste Früchte des Erfolgs. Zumindest beim Bundeswirtschaftsministerium habe der Widerstand zum Nachdenken geführt. Das teilt der Wirtschaftsverband BDSV in seinem Newsletter mit.

  • Die Abgabe von Schrott an Gewerbetreibende gegen Entgelt ist gar kein Vorgang, der dem Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) unterliegt – folglich gelten auch die Regelungen der „gewerblichen Sammlung“ nicht. Das teilt die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) in ihrem aktuellen Newsletter mit. Die BDSV sieht das in einer Stellungnahme des Bundesumweltministeriums (BMU) vom 27. März begründet.

  • Die Europäische Kommission hat neue, strengere Vorschriften für das Abwracken von Schiffen vorgeschlagen. Damit solle gewährleistet werden, dass europäische Schiffe künftig nur in Anlagen abgewrackt werden, die Sicherheit am Arbeitsplatz gewährleisten und nach umweltverträglichen Methoden arbeiten. Das teilt die Kommission mit.

  • Seit Jahren sei Schrott in Deutschland und in der Welt ein von der Stahl- und Gießereiindustrie nachgefragter Rohstoff. Aufgabe aller ist es nach Worten des BDSV-Präsidenten Heiner Gröger, die positive Entwicklung der Schrottwirtschaft im Jahr 2012 weiter fortzuführen. Die Branche habe im Jahr 2011 bei der Versorgung der Stahlwerke und Gießereien einschließlich Ausfuhr einen geschätzten Umsatz von 21,5 Milliarden Euro erzielt.

  • Die Wise-Metals-Gruppe hat im US-Bundesstaat Alabama ihren neuen Recycling-Komplex eingeweiht. Die Anlage namens „Element 13“ sei die größte Schmelzanlage für gebrauchte Getränkedosen der Welt, behauptet der US-amerikanische Konzern. Wise Metals hat eigenen Angaben zufolge 25 Millionen US-Dollar (18,85 Millionen Euro) in die neue Recycling-Anlage investiert.

  • Seit ein paar Monaten läuft die Post-Shredder-Anlage im niederländischen Tiel im Probebetrieb. „Allmählich kann sie mit voller Leistung arbeiten“, berichtet das niederländische Kompetenzzentrum Auto Recycling Nederland (ARN) von den Fortschritten. Derzeit liege das Augenmerk auf dem vollständigen Abstimmen der Geschwindigkeiten, mit der die verschiedenen Materialströme durchgesetzt werden.

  • Die Implico GmbH und die Itelligence AG habe heute ihre deutschlandweite Partnerschaft bekannt gegeben. Sie ziele auf einen gemeinsamen Auftritt im Markt der Metall- und Schrotthändler. Dazu bieten die beiden SAP-Beratungshäuser ein integriertes und vollständiges SAP-basiertes Angebot für die Abbildung der komplexen Prozesse des Metallrecyclings an, wie die beiden Unternehmen schreiben.

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