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Allgemein

  • Aldi Nord und Aldi Süd geben eine Unterlassungserklärung in Sachen der umstrittenen Bioplastiktüten ab. Das erklärt die Deutsche Umwelthilfe (DUH). Gegenüber der DUH hätten sich die Unternehmen verpflicht, ihre bislang als „biologisch abbaubar“ bezeichnete Einwegtüten aus Bioplastik nicht mehr als „100% kompostierbar“ zu bewerben. Sie hätten zudem die umstrittenen Tüten aus dem Sortiment genommen, so die DUH.

  • Mittels eines eigens modellierten Computerprogramms können Betreiber von Kompostierungs- und Vergärungsanlagen ihre betriebsspezifischen Energieeffizienz- und CO2-Bilanzen errechnen und Optimierungsmöglichkeiten herausfinden. Das teilt die Entsorgergemeinschaft der Deutschen Entsorgungswirtschaft (EdDE) mit. Dieses Programm wurde im Rahmen des Forschungsprojektes „Energieeffizienz und CO2-eq-Bilanz von biologischen Verfahren zur Verwertung von Bioabfällen“ entwickelt.

  • Für Deutschland entstehen durch veränderte Rahmenbedingungen neue Anforderungen an die Klärschlammverwertung. Wie genau sich die Novellierung der Klärschlammverordnung und die neue Bioabfallverordnung auswirken, untersucht trend:research derzeit im Rahmen eines neuen Studienprojektes. So solle beispielsweise in einigen Bundesländern von einer weiteren landwirtschaftlichen Verwertung von Klärschlamm Abstand genommen werden.

  • Betreiber von Müllverbrennungsanlagen (MVA) stehen vor vielen Herausforderungen: Wettbewerbsdruck zwinge sie, die Wirtschaftlichkeit ihrer Anlagen zu optimieren, konkurrierende Nutzungswege des Abfalls gefährdeten potenziell die Brennstoffsicherung, rechtliche Anforderungen an Energieeffizienz und Emissionsgrenzwerte erforderten Veränderungen an der Technik. All dies beeinflusse laut einer trend:research-Studie auch den Markt für Retrofit und Erneuerung von MVA.

  • „Die Verpackungsentsorgung in Deutschland ist teuer und die ökologische Bilanz ist schlecht.“ Das erklärt der Vizepräsident des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) Patrick Hasenkamp. “Die Organisation durch die Dualen Systeme krankt seit 20 Jahren.“ Nach Ansicht des VKU-Vizepräsidenten gibt es berechtigte Zweifel, ob die privatwirtschaftliche Organisation der richtige Weg ist

  • Im Spätsommer 2012 ist Baubeginn für die neue thermische Abfallverwertungsanlage in Perlen bei Luzern. Am 12. April konnte Hitachi Zosen Inovo für die Lieferung der Feuerungstechnologie und der Abgasreinigung die Verträge unterzeichnen. Das teilt der Spezialist für Anlagen zur Energiegewinnung aus Abfall mit. Der Lieferumfang für das Auftragsvolumen von mehr als 80 Millionen Franken (66,5 Millionen Euro) umfasse den Bereich Feuerung, Dampferzeugung und Abgasreinigung.

  • Hitachi Zosen Inova baut ein Multibrennstoff-Kraftwerk in der englischen Grafschaft Yorkshire im Wert von 330 Millionen Franken (275,5 Millionen Euro). Das hat der Schweizer Anbieter schlüsselfertiger Anlagen zur thermischen Abfallbehandlung mitgeteilt. Mit dem Bau soll bereits Ende 2012 begonnen werden, so Hitachi Zosen Inova. Die Fertigstellung ist demnach für das Frühjahr 2015 geplant.

  • Laut einer aktuellen Studie der Consumer View GmbH wirft jeder Deutsche in seinem Leben durchschnittlich 21 Prozent der angeschafften tierischen Lebensmittel in den Müll. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. hat dies nun auf Tiere umgerechnet und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass jeder Deutsche im Laufe seines Lebens 800 Tiere auf den Müll wirft.

  • Die hessischen Haushalte haben 2010 etwas weniger Müll entsorgt. Waren es 2009 noch 489 Kilogramm pro Kopf, so waren es 2010 rund 480 Kilogramm. Das geht aus der Haushaltsabfall-Statistik hervor, die das Statistische Landesamt am Donnerstag veröffentlicht hat. Insgesamt belaufe sich das Abfallaufkommen auf 2,914 Millionen Tonnen. 840.053 Tonnen davon seien getrennt gesammelte Wertstoffe gewesen.

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