Ziel der Zusammenarbeit ist es, fossiles Ethylacetat schrittweise durch eine biobasierte Alternative zu ersetzen. Der Ansatz konzentriert sich auf sogenannte Drop-in-Lösungen, die ohne Anpassungen bestehender Produktions- und Lieferketten eingesetzt werden können.
Durch den Einsatz nachwachsender Rohstoffe verfolgt Henkel das Ziel, den Ressourcenverbrauch fossiler Ausgangsstoffe zu reduzieren und gleichzeitig die Anforderungen industrieller Anwendungen an Qualität und Leistungsfähigkeit zu erfüllen. Die Partnerschaft adressiert damit sowohl die Rohstoffbasis der Klebstoffherstellung als auch die wachsende Nachfrage der verarbeitenden Industrie nach Produkten mit geringerer CO₂-Bilanz.
Sekab bringt in die Kooperation seine Erfahrung in der Entwicklung und Bereitstellung biobasierter Chemikalien ein. Das Unternehmen produziert Ethylacetat auf Basis erneuerbarer Rohstoffe und positioniert diese als Alternative zu petrochemisch hergestellten Produkten. Der Fokus liegt auf der Integration in bestehende Wertschöpfungsketten, um den Übergang zu fossilärmeren Materialien wirtschaftlich und technisch umzusetzen.
Die Zusammenarbeit ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie von Henkel Adhesive Technologies. Diese zielt unter anderem auf die Reduktion von Treibhausgasemissionen, den Ausbau zirkulärer Ansätze und die Unterstützung industrieller Kunden bei der Erreichung eigener Nachhaltigkeitsziele. Die Partnerschaft mit Sekab ergänzt weitere Initiativen des Unternehmens, die auf eine schrittweise Transformation der Rohstoffbasis und der Produktionsprozesse in der Klebstoffindustrie ausgerichtet sind.







