Die Anlage ist auf eine Aufbereitungskapazität von 675 Normkubikmetern Biomethan pro Stunde ausgelegt, was einer Leistung von 6,29 Megawatt entspricht.
Litauen zählt zu den nordeuropäischen Staaten, die verstärkt in erneuerbare Energien und klimarelevante Infrastrukturen investieren. Vor dem Hintergrund der angestrebten Klimaneutralität Europas bis 2050 gewinnt insbesondere die Nutzung von Biogas und Biomethan an Bedeutung. In den baltischen Staaten liegt der Fokus zunehmend auf der Substitution fossiler Energieträger in verschiedenen Sektoren, darunter auch Verkehr und Industrie. Ergänzend zu nationalen Maßnahmen wurden auf internationaler Ebene Vereinbarungen zur Förderung klimaarmer Kraftstoffe getroffen.
Die Gasaufbereitungsanlage wird am EnviTec-Standort Saerbeck gefertigt. Die Auslieferung ist gemäß den geltenden Fördervorgaben vor dem 30. April 2026 vorgesehen. Nach der Montage und Inbetriebnahme soll das erzeugte Biomethan in das regionale Gashochdrucknetz eingespeist werden. Als Einsatzstoffe dienen Rindergülle und Rindermist. Das aufbereitete Biomethan ist für den Export bestimmt und kann zudem im Kraftstoffmarkt verwendet werden.







