Vor dem Hintergrund knapper werdender Primärrohstoffe und steigender Rohstoffpreise gewinnt die Nutzung von Sekundärrohstoffen zunehmend an Bedeutung. Die Kreislaufwirtschaft kann hier einen Beitrag leisten, indem sie Materialkreisläufe schließt, Recyclingkapazitäten erweitert und neue Geschäftsmodelle in der Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft ermöglicht. Die Industriestrategie setzt dabei unter anderem auf Schlüsseltechnologien und die Weiterentwicklung industrieller Prozesse, um Ressourcen effizienter zu nutzen und die Abhängigkeit von Importen zu reduzieren.
Die ARA verweist zudem auf die Bedeutung von Umwelttechnologien und industrieller Forschung für den österreichischen Markt. In diesem Zusammenhang wird der Ausbau digitaler Ressourcenplattformen als Maßnahme genannt, die den Handel mit Sekundärrohstoffen erleichtern und die Transparenz entlang der Wertschöpfungsketten verbessern kann. Solche Instrumente können die Verfügbarkeit von Recyclingmaterialien erhöhen und Unternehmen dabei unterstützen, Materialströme besser planbar zu machen.
Aus Sicht der ARA sind auch klare rechtliche Rahmenbedingungen und verlässliche Vorgaben zentral, um Investitionen in Recyclinganlagen, Sortiertechnologien und die Aufbereitung von Sekundärrohstoffen zu fördern. Planungssicherheit gilt in der Branche als wesentliche Voraussetzung, um die Kreislaufwirtschaft als Bestandteil einer nachhaltigen Rohstoffpolitik weiterzuentwickeln und industrielle Anwendungen für Rezyklate auszubauen.







