Die drei regional tätigen Unternehmen beabsichtigen, ihre Kompetenzen in einem Joint Venture zu bündeln. Das Vorhaben steht unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung. Ziel ist die regionale Aufbereitung mineralischer Abfälle und die Rückführung gewonnener Sande und Kiese in den Stoffkreislauf. Damit soll die Nutzung primärer Rohstoffe reduziert und die regionale Kreislaufwirtschaft gestärkt werden.
Mit der geplanten Jahreskapazität von 250.000 Tonnen können rechnerisch rund 1,7 Hektar landwirtschaftlich genutzter Kiesflächen pro Jahr eingespart werden. Die Böden im Großraum Günzburg sind überwiegend sand- und kieshaltig und werden bislang häufig für Verfüllmaßnahmen eingesetzt. Durch die nassmechanische Aufbereitung lassen sich diese mineralischen Bestandteile separieren und als Sekundärrohstoffe dem regionalen Sand- und Kiesmarkt wieder zuführen.
Der Beginn der Vorplanung für die Anlage in Offingen ist für Anfang 2026 vorgesehen. Nach Vorliegen der erforderlichen Genehmigungen wird von einer Bauzeit von rund 18 Monaten ausgegangen.







